Linkes Forum – Ein neuer Ort für politische Debatte
Treffen
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Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey: Zerstörungslust Elemente des Demokratischen Faschismus

Buchvorstellung durch Birgit Buchrucker
am 12.04.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55A -
Aktuelle politische Konfliktlinien in Deutschland und ihr sozialökonomischer Hintergrund
28.06.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Das Papier zu dem Vortrag kann hier runtergeladenwerden (Version Mai 2026)
Auf der Basis der u.a. der Datenbank „Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung“ werden für die vorhandenen 400 Verwaltungskreise die Ergebnisse der Bundestagswahlen von 2021 und 2025 mit den vorhandenen Daten zu Einkommen, Bruttowertschöpfung und anderen Bevölkerungsparametern kombiniert und statistisch analysiert.
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Aus dem Archiv: Treffen zu musikalischen Ästhetiken des Widerstands
- Russische musikalische Ästhetiken des Widerstands: Vorstellung "Shortparis"
- Sexuelle Befreiung und Geschlechterrollen in der US-amerikanischen Popmusik
- Geschichte des westlichen Antikriegsliedes von 1965 bis heute
- Bob Dylan’s "Chimes of Freedom": Entstehung und Rezeptionsgeschichte
- Musik der US-amerikanischen Gruppe Algiers
- Revolte, Punk und die Wiederkehr der Ästhetik
- Janelle Monae und Baboon Show
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Besprechung der Studie „The emergence of cooperative behaviors, norms, and strategies across five diverse societies” (2026)
Helmuth stellt Studie von Dorsa Amir et al. vor
am 19.07.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Freie und gleiche menschliche Kooperation machen den Kern einer linken Utopie aus, zusammen mit einer ermächtigenden Fürsorge für die, die dazu noch nicht oder nicht mehr in der Lage sind. Menschliche Zusammenarbeit umfasst eine Reihe miteinander verbundener Verhaltensweisen, die sich im Einklang mit der kulturellen Umwelt entwickeln.
Vortragsfolien können hier runtergeladen werden
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Buchvorstellung: Judith Butler "Who’s Afraid of Gender?"
Michael Golba stellt das Buch "Who’s Afraid of Gender?" (2024) von Judith Butler vor
am 26.04.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Folien zum Vortrag: siehe https://www.linkes-forum-oldenburg.de/Webseite.pdf
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Buchvorstellung: Philipp Staab: Legitimationsprobleme im grünen Kapitalismus
vorgestellt von Birgit Buchrucker, Helge Peters, Ulrich Schachtschneider
Vortragsfolien in zwei Abschnitten siehe hier und hier
am 16.08.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Vor ein paar Jahren noch gingen Hunderttausende für ambitioniertere Klimaziele auf die Straße. Heute protestieren vor allem jene Gruppen, die von einer solchen Politik belastet würden: Landwirte, Pendler, Hauseigentümer. Das Projekt einer ökologischen Transformation scheint erschöpft. -
Diskussion Thesen Jürgen Habermas: „Von hier an müssen wir alleine weitergehen“
Das Linke Forum diskutiert den Gastbeitrag von Jürgen Habermas in der Süddeutschen Zeitung vom 20.11.25 „Von hier an müssen wir alleine weitergehen“. Prof. Helge Peters wird seine Thesen kurz vorstellen
am 01.02.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
eine offensichtlich frei zugängliche englische Version findet sich hier
„Angesichts der neuen Machtverhältnisse auf dieser Welt ist die weitere politische Integration Europas so überlebenswichtig wie noch nie. Eine bittere Bilanz. Und eine Hoffnung.Gastbeitrag von Jürgen Habermas“ (SZ 20.11.25) „Jürgen Habermas, 1929 in Düsseldorf geboren, zählt zu den einflussreichsten Philosophen der Gegenwart.“ (SZ 20.11.25)
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Einschätzung der Wahlergebnisse in den drei letzten Landtagswahlen
Mit Zahlen und erster Interpretation von Irene
am 04.10.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
und anschließender Diskussion über die Interpretation der Wahlergebnisse und über mögliche politische Konsequenzen.
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Kapitalistisches Zeit- und Energieregime und der Widerstand gegen den A-20-Ausbau: ein Tribut an Elmar Altvater
Vortrag und Diskussion
am 01.03.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Die Bundesregierung plant den Bau einer komplett neuen Autobahn, die Ostfriesland mit Schleswig-Holstein verbinden soll. Das „Bündnis gegen den Ausbau der A20“ kritisiert seit Jahrzehnten zu Recht die ökologischen Auswirkungen des Projekts, siehe https://wald-wasser-wiesen-retten.jimdosite.com/ Die gesellschaftlichen Ursachen und Perspektiven für den geplanten Bau sind dagegen in der Kritik des Bündnisses weniger präsent. Genau auf diese Fragen soll in dem Vortrag eingegangen werden -
Zum Runterladen auf die jeweilige Zeile klicken:
Helmuth: Der Text zum Vortrag
Achim: Super Analyse, aber wenig politische Bedeutung?
Michael Golba: Zur These der Entbettung - Eine Analogie
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Linke Blasmusikbewegung in der BRD
Vortrag von Wolfgang Martin Stroh
am 30.08.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Die Linke Blasmusikbewegung in der BRD begann am 1. Mai 1973 mit einem spektakulären Auftritt der "Roten Note", die später durch ihren musikalischen Beitrag zum erfolgreichen Kampf gegen das Kernkraftwerk in Wyhl so bekannt wurde, dass sich zwischen 1976 und 1985 dann bundesweit 26 Blaskapellen formierten, die ein intensives Netzwerk bildeten.
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Lisa Poettinger (zugeschaltet): Klimakollaps und soziale Kämpfe – Klimaschutz ist eine Gerechtigkeitsfrage
„Die Aktivistin Lisa Poettinger zeigt, warum Klimaschutz nur mit sozialer Gerechtigkeit funktioniert.
Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit radikaler Praxis und liefert Denkanstöße für echte Veränderung." (Klappentext aus: Lisa Poettinger: Klimakollaps und soziale Kämpfe – Über Klimaschutz in einer ungerechten Welt /2025)
am 15.03.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Lisa setzt auf Klassenkampf gegen globale Klimaungerechtigkeit. Sie sieht die Klimakrise als Ergebnis von Kolonialismus und Imperialismus. „Es gibt keinen Kapitalismus ohne Ausbeutung der Natur" (S. 80), auch grüner Kapitalismus ist „grüner Imperialismus". Sie tritt für einen demokratischen, ökologischen Sozialismus ein, der degrowth und gleichzeitig Ausbau der nachhaltigen Bereiche der Gesellschaft anstrebt. Lisa ist online zugeschaltet und wird im Gespräch diese Ziele erläutern.
Lisa ist vom Berufsverbot betroffen. Sie hatte Lehramt studiert, aber das bayerische Kultusministerium verweigerte ihr im Februar 2025 die Zulassung zum Referendariat.
Es attestierte ihr eine »mangelnde charakterliche Eignung« wegen einer angeblichen Mitgliedschaft in einer »linksextremistischen Gruppierung«, dem »Offenen Antikapitalistischen Klimatreffen München«. Ihr wurde angekreidet, dass sie den Kapitalismus kritisiert und bezüglich der Klimakrise von Profitmaximierung spricht (siehe auch https://lasstlisalehren.de/365-tage-berufsverbot-365-tage-solidaritaet-danke-euch-3/)
Der Widerstand gegen Berufsverbote für Menschen mit antikapitalistischen und radikaldemokratischen Ansichten wird ebenfalls Thema sein. -
Marc Buggeln stellt sein Buch vor: "Die Besteuerung von Reichtum in historischer Perspektive"
am 14.06.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
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Multikulturelle Musikprojekte im Nahen Osten
präsentiert von Wolfgang Stroh
am Sonntag, 23.10., 11.00 Uhr, in der Donnerschweerstraße 55
... in der Hoffnung, dass sich aus solchen Musik-Projekten Impulse für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen dort ergeben könnten.
Wolfgang weist daraufhin, dass sich eine frühere Fassung seines Vortrags hier bei Youtube findet (was im übrigen niemanden davon abhalten sollte zu kommen).
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Musik und Demokratiebewegungen zwischen Istanbul und Algier
LiFo Sommerveranstaltung - Montag, 23. Juni 2014, 20.00 Uhr
Ort: Alhambra, Hermannstr. 83, 26135 Oldenburg
Musik und Demokratiebewegungen zwischen Istanbul und Algier - Referent: Prof. Dr. Wolfgang Martin Stroh, OldenburgWenn die tunesische Aktivistin Lina Ben Mhenni in ihrem Buch „Vernetzt Euch!“ schreibt, dass die arabische Revolution ohne das Internet nicht stattgefunden hätte, dann argumentiert sie so: „Die Welt verändert sich nur, wenn die Wahrheit verbreitet wird“.
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Musikalische Ästhetiken des Widerstandes I: Janelle Monae und Baboon Show
Wir treffen uns das nächste Mal zum Thema
Aktuelle musikalische Ästhetiken des Widerstandes
am 23.12.18., 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Besprochen werden sollen die folgenden beiden Gruppen/Performer:
- Janelle Monae: Die Stücke Django Jane, Tightrope [feat. Big Boi], Cold War
- Baboon Show: Die Stücke Radio Rebelde, Same old story, Holiday
Alle Stücke können im nebenstehenden Player in einer Playlist gehört werden.
Präsentation und Diskussionsvorschlag siehe hier:
Dem Datum angemessen bietet das Treffen nicht nur viel Spekulation, sondern auch viel realen Spekulatius.
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Musikalische Ästhetiken des Widerstandes II: Revolte, Punk und die Wiederkehr der Ästhetik
Die alljährliche Sitzung mit viel Spekulation und noch mehr Spekulatius
22.12.19, 11.00 Uhr, Donnerschweerstraße 55
Zentrale Elemente des Punks waren Leben als Revolte, radikale Infragestellung aller Umgangsformen, Verweigerung und Provokation mit entsprechenden Selbstinszenierungen des „Lumpen"daseins. Diese richteten sich gegen die gesellschaftliche Situation der überwiegend männlichen Jugend in den achtziger und neunziger Jahre zwischen Arbeitslosigkeit, den Resten der fordistischen Familienstruktur und der Glitter-Glanz Erscheinung der gezähmten Rockmusik.
Anhand zweier „später" Punkbands, die noch musikalisch aktiv sind, sollen die folgenden Thesen vertreten werden:
- Die Lebenswelten, die den Punk als unmittelbar einsichtige und richtige Revolte interpretierten, gibt es nicht mehr.
- Soll das Motiv der Revolte trotzdem aufrechterhalten werden, muss dieses vermittelt, ästhetisiert werden (wobei der Punk ursprünglich genau dagegen rebellierte).
Die beiden zu besprechenden Gruppen sind "Betontod" und "Pascow".
Hier Vortrag und Präsentation:
Revolte_Punk_und_die_Wiederkehr_der_Ästhetik
Die besprochenen Stücke können im nebenstehenden Player als Playlist angehört werden.
Den allgemeinen Interpretationsrahmen liefert das Zitat von Marcuse ("Versuch über die Befreiung"): „Das ästhetische Universum ist die Lebenswelt, von der die Bedürfnisse und Fähigkeiten zur Freiheit abhängen; es bedarf ihrer (der Lebenswelt), damit es zu ihrer (der Bedürfnisse und Fähigkeiten) Befreiung kommt (bzw. auch umgekehrt)."
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Musikalische Ästhetiken des Widerstandes III: Die Algiers
Sonntag, 02. Mai. 2021, 11 Uhr, Online-Diskussion
Die Algiers sind, sowohl was die Vielfältigkeit ihrer Musik aber auch was ihre Texte angeht, international eine der bedeutendsten neueren linken Musikgruppe, die Texte gegen Unterdrückung in eine ästhetische Form verwandeln, die einfach nur bemerkenswert ist, gerade wo ästhetische Fragen des politischen Ausdrucks der linken Bewegung so weit in den Hintergrund gerückt sind.
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Musikalische Ästhetiken des Widerstandes IV: Bob Dylan's "Chimes of Freedom"
Die alljährliche Sitzung mit Spekulatius Keksen, diesmal leider online
Helmuth
19.12.21, 11.00 Uhr, online-Treffen
Den Text zu dem Lied Chimes of Freedom schrieb Bob Dylan 1964, angeblich auf dem Rückweg von einem Gespräch mit VertreterInnen der Bürgerrechtsbewegung der Südstaaten der USA. Für die Biographen von Bob Dylan markiert das Lied einen Umschlagspunkt – weg von den eher traditionalistisch links orientierten Künstlern der Bürgerrechts- und Friedensbewegung und hin zu eher individualistischen Liedertexten, gespielt mit elektronischer Gitarre. In der Veranstaltung soll die These vertreten werden, dass genau diese Wende nach „innen“ es Bob Dylan gelingt, einen Liedtext zu schreiben, der die Gedanken und Gefühle der Neuen Linken und die aufkommende Hippie-Bewegung zum Ausdruck bringt, indem er die Thematik von einer unilateralen Oppression der Gesellschaft durch eine Klasse („Master of War“) zu einer viele Aspekte umfassenden Sicht wendet, in der unterschiedlichste existenzielle menschliche Unfreiheitssituation sich verbinden (was dann viel später als Erfahrung der „Multitude“ versus der der „Klasse“ bezeichnet wurde).
Der Vortrag, der Text und die Übersetzung von Chimes of Freedom kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden. Besprochene Version des Stücks unter Weiterlesen.
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Politische Ökonomie der Digitalisierung: was bleibt vom Wertbegriff?
Dr. Peter Schadt (DGB, Stuttgart, virtuelle Zuschaltung) referiert am 20.09.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Je nachdem, wen man fragt, gilt KI als jüngster Hype der Digitalisierung entweder als technisches Versprechen auf Fortschritt, Effizienz und Entlastung oder als Bedrohung, die Arbeitsplätze vernichtet, die Wahrheit abschafft und die Menschheit gleich mit auslöscht. Zugleich heißt es oft, KI könne „eigentlich nichts“: Sie produziere Fehler, verstehe nicht, was sie tut, und bleibe dem Menschen mangels „natürlicher“ Intelligenz und Kreativität grundsätzlich unterlegen.
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Produktivistische Ökologie: Der Energiebegriff in der kapitalistischen Industrialisierung und seine Aneignung in der sozialistischen Planung
Der geplante Vortrag fällt wegen Krankheit aus.
Stattdessen lesen und diskutieren wir Isabella Weber und Eva von Redecker im Gespräch über antifaschistische Wirtschaftspolitik.
(abgedruckt in "der Freitag", Nr. 41, 8.10.2026)
18.10.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
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