Oldenburger Wochen gegen Rassismus - Abschlussveranstaltung am 27. März ab 17 Uhr in der Kulturetage
Sie startet mit der Verleihung des 16. Oldenburger Integrationspreises… Ab 17.00 Uhr im Foyer der Kulturetage:
An Info-Ständen präsenteiren sich Oldenburger Einrichtungen & Initiativen für ein diverses & multikurelles Miteinander und informieren...
Ab 18.00 Uhrim Theater k: Poetry-Slam Die Poetry-Slammer:innen Sadaf Zahedi, Blerim Berisha und Elias Naeb präsendtieren ihre Kunst. … Ebenfalls ab 18.00 Uhr in der Halle ... beginnt der Musik-Newcomer-Slot – neue & starke Sängerinnen & Sänger stellen sich erstmalig vor.
Um 19.00 Uhr im Muvi: Das Kino der Kulturetage zeigt ein engagiertes Kurzfilm-Programm mit prämierten wie neu entdeckten internationalen short movies für mehr Vielfalt & Diversität: B-Girls, Black Barbie, Black Youth, Hiyab - Das Kopftuch, Unter Menschen
Ab 19.30 Uhr in der Halle: Hier starten die großen Global-Beat-Konzerte mit folgenden Bands:
19.30-20.40 Uhr: Konzert Tribubu (Rumba, Afro & Folk) 20.50-22.00 Uhr: Konzert Revolution R (Reggae, Rap & Pop) 22.10-23.20 Uhr: Konzert Brennholzverleih (Ska, Punk & Rock)
Ab 21 Uhr im Calesita: Weltmusiknacht-Spezial - Tanzrhythmen aus 3 Kontinenten und Grooves aus v. a. der nördlichen Welthalbkugel
Während afrikanische Live-Musik u. a. der formidablen Band 'Revolution R' die Halle der Kulturetage beschallt, laufen im Calesita internationale und interkulturelle Rhythmen aus Europa, Asien und Nordamerika: Balkan-Beats, Bhangra, Dabke, Dangdut, K-Pop, Mestizo Music, Modern Celtic Sounds, Neo Swing, New Asian Dancefloor, Nouveau Pop, Rai, Soul, Turkish Pop und mehr mit DJ Lüder (Weltmusiknacht des Sierra Leone Vereins).
Ab 23.00 Uhr: After Show-Party: moderne afrikanische und afrokaribische Sounds - Afro Beat, Reggae, Dancehall und mehr mit DJ 45 Maffia“
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theater hof 19: „Cycle & Recycle - Wann, wenn nicht jetzt“
„Das Klima wird im Theater zum performativen Gegenstand…. Angesichts scheinbar unlösbarer Probleme - gerade in Klimafragen - werden die Menschen oft lethargisch. Was soll das schon bringen, wenn ich das Auto stehenlasse und in die Pedalen trete, während alle anderen ins Flugzeug steigen? Warum soll ich auf Fleisch verzichten, wenn alle andere Schnitzel bestellen. Und überhaupt: Die da oben machen doch eh was sie wollen… Sich verantwortlich fühlen für die Dinge, die man unmittelbar beeinflussen kann und das Leben gemeinsam leichter nehmen. Auch Humor kann helfen, denn mit ihm sind wir in der Lage, zu Problemen auf Distanz zu gehen oder ‚verhärtete Fronten‘ aufzuweichen und mit anderen in konstruktive Gespräche zu kommen. … ‚Die Hoffnung liegt in uns, denjenigen, die weitermachen.‘ (Luisa Neubauer)“
27.3., 28.3., 20 Uhr
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„SCHAMWECHSEL – Demo gegen digitale sexualisierte Gewalt“
„Wir rufen auf zu einer Lauf-Demo diesen Samstag, Start am Julius-Mosen-Platz und Ende am Rathausmarkt. Anlass ist die öffentliche Auseinandersetzung mit digitaler sexualisierter Gewalt, die derzeit im Fall der Schauspielerin Collien Fernandes diskutiert wird. Fernandes hat angezeigt, dass ihr Ex-Mann über Jahre unter falschen Profilen gefälschte pornografische Inhalte verbreitet und Onlinekontakte in ihrem Namen geführt haben soll. Sie beschreibt diese Erfahrung als virtuelle Vergewaltigung und macht auf Rechtslücken im Umgang mit digitaler Gewalt aufmerksam. FLINTA* sind wesentlich häufiger und stärker von digitaler Gewalt betroffen. Wir nehmen Bezug auf den Satz ‚die Scham muss die Seite wechseln‘, der international durch den französischen Fall Gisèle Pelicot bekannt wurde….“
Samstag, 28.3., 16 Uhr, Julius-Mosen-Platz
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„Weibliche Rebellinnen? Von Tradwives und anderen rechten Influencerinnen“
„... rechte Frauen sind in den sozialen Medien auf vielfältige Weise präsent. Mit ästhetisch perfektionierten Inszenierungen von Weiblichkeit, Natürlichkeit und Häuslichkeit, aber auch mit Darstellungen von Unangepasstheit und (intellektuellem) Widerstand verkörpern sie rechte Ideologien. Viktoria Rösch zeigt in ihrem Vortrag, wie diese Akteurinnen traditionelle und moderne Rollenbilder miteinander verknüpfen, um politische Botschaften der extremen Rechten zu vermitteln. Dabei nimmt sie nicht nur die klassischen, unterwürfigen Frauenfiguren in den Blick, sondern auch Strategien der Selbstermächtigung. Es wird deutlich, wie rechte Influencerinnen durch verschiedene Bild- und Erzählpolitiken eine ‚feminine rechte Gegenkultur‘ entwickeln - übersteigerte Weiblichkeit, Protest, Intellektualität und rechte Ideologie integriert…. Anmeldungen bitte bis zum 28. März 2026 mit dem Online-Anmeldeformular auf der Homepage der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften.“
Di., 31.03., 18:00 Uhr, „online via BigBlueButton“
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„Vortrag von Wolfgang Hien: Bilanz der Covid-Pandemie“
„Das Covid-Virus hat das globale System des Kapitalismus in seiner Krisenhaftigkeit sichtbar gemacht. Die Bevölkerungsgruppe der Kranken und Alten, die nichts mehr zur Wertschöpfung beiträgt, die Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialbereich sowie in prekären Dienstleistungsjobs zahlten einen hohen Preis. Zu Gast: Wolfgang Hien, Arbeitsschutz-, Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaftler. Er war seit 1989 in Forschung und Lehre tätig und zwischen 2003 und 2005 Referatsleiter für Gesundheitsschutz beim DGB-Bundesvorstand.“
Mittwoch, 01. April, 19:30 Uhr, Peter-Friedrich-Ludwig-Hospital, Peterstraße 3
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Ostermarsch 2026: „Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg! Sofortiger Stopp aller Waffenlieferungen! Verhandlungen statt Eskalation!“
„Immer gefährlicher entwickelt sich die Situation in Europa in Richtung eines großen Krieges. Statt Ansätze für einen Frieden in der Ukraine zu unterstützen, verfolgt die Bundesregierung das Ziel, führende Militärmacht in Europa zu werden. Mit der Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen nimmt sie in Kauf, dass die Kriegsgefahr in Europa wächst und Deutschland zur strategischen Zielscheibe wird. Statt friedensfähig, soll Deutschland kriegstüchtig werden....“
Demonstration Ostersamstag, 04. April, 11 Uhr, Julius-Mosen-Platz
Mehr unter https://antimiloldenburg.wordpress.com/
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Rosa Luxemburg Stiftung