Vortrag und Diskussion

am 01.03.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55

Die Bundesregierung plant den Bau einer komplett neuen Autobahn, die Ostfriesland mit Schleswig-Holstein verbinden soll. Die Autobahn führt durch Gebiete, die bis dato überwiegend landwirtschaftlich genutzt wurden oder Wälder und Moorflächen sind. Das „Bündnis gegen den Ausbau der A20“ kritisiert seit Jahrzehnten zu Recht die ökologischen Auswirkungen des Projekts, siehe https://wald-wasser-wiesen-retten.jimdosite.com/ Die gesellschaftlichen Ursachen und Perspektiven für den geplanten Bau sind dagegen in der Kritik des Bündnisses weniger präsent.

Genau auf diese Fragen soll in dem Vortrag eingegangen werden – im ersten Teil auf gesellschaftlich analytischer Ebene, im zweiten Teil konkret für die nördliche Weser-Ems Region. Dabei sollen die tieferliegenden ökonomischen Mechanismen beleuchtet werden, die die Autobahnvernetzung (bundesweit) vorantreiben, ihre ökologischen Grenzen umrissen und eine umgekehrte Perspektive auf Entwicklungsmöglichkeiten des Weser-Ems Gebiets angedeutet werden.