Schluss mit dem Krieg in der Ukraine (Minimal Aktualisiertes Statement unserer Webseite vor 2 Jahren)
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Vor rund zweieinhalb Jahren haben wir im Linken Forum ein Konsenspapier zum Ukrainekrieg abgestimmt und das Ergebnis dieser Abstimmung auf unserer Webseite veröffentlicht. Das Ergebnis von damals findet ihr hier.
Inzwischen ist der Krieg schon lange in eine neue Phase getreten. Die militärisch leider zwingende Notwendigkeit, ein Land so weit zu bombardieren, dass der Nachschub massiv gestört wird, ist zum wesentlichen Zweck der Kriegsführung geworden. Die Fantasien, dass die russische oder ukrainische Armee in der Lage wäre, innerhalb eines absehbaren Zeitraums zu siegen, sind durch die Realität eingeholt worden.
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Kapitalistisches Zeit- und Energieregime und der Widerstand gegen den A-20-Ausbau: ein Tribut an Elmar Altvater
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Vortrag und Diskussion
am 01.03.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Die Bundesregierung plant den Bau einer komplett neuen Autobahn, die Ostfriesland mit Schleswig-Holstein verbinden soll. Die Autobahn führt durch Gebiete, die bis dato überwiegend landwirtschaftlich genutzt wurden oder Wälder und Moorflächen sind. Das „Bündnis gegen den Ausbau der A20“ kritisiert seit Jahrzehnten zu Recht die ökologischen Auswirkungen des Projekts, siehe https://wald-wasser-wiesen-retten.jimdosite.com/ Die gesellschaftlichen Ursachen und Perspektiven für den geplanten Bau sind dagegen in der Kritik des Bündnisses weniger präsent.
Genau auf diese Fragen soll in dem Vortrag eingegangen werden – im ersten Teil auf gesellschaftlich analytischer Ebene, im zweiten Teil konkret für die nördliche Weser-Ems Region. Dabei sollen die tieferliegenden ökonomischen Mechanismen beleuchtet werden, die die Autobahnvernetzung (bundesweit) vorantreiben, ihre ökologischen Grenzen umrissen und eine umgekehrte Perspektive auf Entwicklungsmöglichkeiten des Weser-Ems Gebiets angedeutet werden.
Helmuth trägt vor.
Wer mag, kann sich das Papier, auf dem der Vortrag aufbaut, schon vorher hier runterladen.
Vortrag Birgit Mahnkopf zu Altvater „Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen“
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Dr. Birgit Mahnkopf referiert zu Elmar Altvaters Buch „Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen“
am 15.02.26, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
In diesem vor 20 Jahren erschienen Buch hat Elmar Altvater eine auch heute noch wichtige ökologisch-ökonomische Kritik des unbedingt auf Wachstum fixierten „fossilen Kapitalismus“ vorgelegt. Darin thematisiert er auch die bereits damals absehbare Transformation „geo-ökonomischer Globalisierung“ in einen neuen „geo-politischen Imperialismus“, dessen wichtigste Antriebskraft Ressourcenkonflikte und -kriege um endliche fossile Energieträger und um strategische Rohstoffe sind.
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Angriffe auf Rojava: Solidarität mit der demokratischen Selbstverwaltung!
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In Rojava, der selbstverwalteten Region in Nordostsyrien, kommt es erneut zu dschihadistischen Attacken: Städte, Infrastruktur, die Zivilbevölkerung, die kurdisch geführte Selbstverwaltung und ihre Verteidigungskräfte werden militärisch angegriffen.
Strom- und Wasserversorgung sowie zivile Einrichtungen werden attackiert, Hunderttausende Menschen sind bedroht oder auf der Flucht. Kobane ist eingekreist. Die Kräfte, die maßgeblich an der Zerschlagung des „Islamischen Staates“ beteiligt waren, werden von syrischer Regierung und Milizen mit der Vernichtung bedroht.
Rojava steht für Gleichberechtigung von Frauen, Schutz von Minderheiten und Demokratie von unten – alles das ist bedroht. Ob in Rojava und Nordsyrien, in Teheran und dem Iran, in Minneapolis und den USA: Alles das, was für uns wichtig ist, steht dort im Feuer.
Die Bundesregierung schweigt dazu oder setzt auf diplomatische Normalisierung mit Syrien. Wir sollten es ihr nicht gleich tun, sondern mitdemonstrieren bei „Aufstehen für Rojava!“ und auch sonst Solidarität zeigen. Wir sollten einstehen für einen sofortigen Stopp aller Waffenexporte an kriegführende Akteure, gegen politische Aufwertung oder Kooperation mit Angreifern, für den Schutz der Zivilbevölkerung und die Anerkennung der demokratischen Selbstverwaltung.
Für Freiheit, Gleichheit, Fürsorge und Kooperation: egal wo - und auch in scheinbar hoffnungsloser Zeit!
No comment (einfach reinhören!)
Bruce Springsteen: Streets of Minneapolis
Shervin Hajipour: Baraye, “Because of …” (für dieses Lied wurde der Sänger verhaftet)
Music Clips auf Youtube
Diskussion Thesen Jürgen Habermas: „Von hier an müssen wir alleine weitergehen“
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Das Linke Forum diskutiert den Gastbeitrag von Jürgen Habermas in der Süddeutschen Zeitung vom 20.11.25 „Von hier an müssen wir alleine weitergehen“. Prof. Helge Peters wird seine Thesen kurz vorstellen
am 01.02.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
eine offensichtlich frei zugängliche englische Version findet sich hier
„Angesichts der neuen Machtverhältnisse auf dieser Welt ist die weitere politische Integration Europas so überlebenswichtig wie noch nie. Eine bittere Bilanz. Und eine Hoffnung.Gastbeitrag von Jürgen Habermas“ (SZ 20.11.25) „Jürgen Habermas, 1929 in Düsseldorf geboren, zählt zu den einflussreichsten Philosophen der Gegenwart.“ (SZ 20.11.25)
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Vortrag Julia Egenhoff: Der Begriff der immateriellen Arbeit auf dem Prüfstand
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Julia Egenhoff (Berlin/Oldenburg) referiert über marxistisch-feministische Perspektiven
am 18.01.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Julia Egenhoff war leider erkrankt und konnte nicht kommen. Schon vorher war das Treffen in ein Pro- und ein Kontra-Referat eingeteilt.
Das Pro-Referat kann hier herunter geladen werden.
Zentral für den Diskurs über die gegenwärtige Transformationen von Arbeit und Kapital in der Netzwerkgesellschaft…
… ist der von Antonio Negri und Michael Hardt geprägte Begriff der immateriellen Arbeit. Er zielt darauf ab, Tätigkeiten zu erfassen, die Wissen, Kommunikation, Affekte und soziale Kooperation hervorbringen und zunehmend zur hegemonialen Produktivkraft im zeitgenössischen Kapitalismus werden. Zugleich ist dieser Ansatz eng mit politischen Hoffnungen verbunden: der Annahme eines immanenten Überschreitens kapitalistischer Verhältnisse durch neue Formen kooperativer Produktion.
Die geplante Diskussion nimmt diesen Arbeitsbegriff kritisch in den Blick.
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