Lisa Poettinger: Klimakollaps und soziale Kämpfe – Klimaschutz ist eine Gerechtigkeitsfrage
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„Die Aktivistin Lisa Poettinger zeigt, warum Klimaschutz nur mit sozialer Gerechtigkeit funktioniert.
Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit radikaler Praxis und liefert Denkanstöße für echte Veränderung." (Klappentext aus: Lisa Poettinger: Klimakollaps und soziale Kämpfe – Über Klimaschutz in einer ungerechten Welt /2025)
am 15.03.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Lisa setzt auf Klassenkampf gegen globale Klimaungerechtigkeit. Sie sieht die Klimakrise als Ergebnis von Kolonialismus und Imperialismus. „Es gibt keinen Kapitalismus ohne Ausbeutung der Natur" (S. 80), auch grüner Kapitalismus ist „grüner Imperialismus". Sie tritt für einen demokratischen, ökologischen Sozialismus ein, der degrowth und gleichzeitig Ausbau der nachhaltigen Bereiche der Gesellschaft anstrebt. Lisa ist online zugeschaltet und wird im Gespräch diese Ziele erläutern.
Lisa ist vom Berufsverbot betroffen. Sie hatte Lehramt studiert, aber das bayerische Kultusministerium verweigerte ihr im Februar 2025 die Zulassung zum Referendariat.
Es attestierte ihr eine »mangelnde charakterliche Eignung« wegen einer angeblichen Mitgliedschaft in einer »linksextremistischen Gruppierung«, dem »Offenen Antikapitalistischen Klimatreffen München«. Ihr wurde angekreidet, dass sie den Kapitalismus kritisiert und bezüglich der Klimakrise von Profitmaximierung spricht (siehe auch https://lasstlisalehren.de/365-tage-berufsverbot-365-tage-solidaritaet-danke-euch-3/)
Der Widerstand gegen Berufsverbote für Menschen mit antikapitalistischen und radikaldemokratischen Ansichten wird ebenfalls Thema sein.
Kapitalistisches Zeit- und Energieregime und der Widerstand gegen den A-20-Ausbau: ein Tribut an Elmar Altvater
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Vortrag und Diskussion
am 01.03.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Die Bundesregierung plant den Bau einer komplett neuen Autobahn, die Ostfriesland mit Schleswig-Holstein verbinden soll. Das „Bündnis gegen den Ausbau der A20“ kritisiert seit Jahrzehnten zu Recht die ökologischen Auswirkungen des Projekts, siehe https://wald-wasser-wiesen-retten.jimdosite.com/ Die gesellschaftlichen Ursachen und Perspektiven für den geplanten Bau sind dagegen in der Kritik des Bündnisses weniger präsent. Genau auf diese Fragen soll in dem Vortrag eingegangen werden -
Zum Runterladen auf die jeweilige Zeile klicken:
Helmuth: Der Text zum Vortrag
Achim: Super Analyse, aber wenig politische Bedeutung?
Michael Golba: Zur These der Entbettung - Eine Analogie
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Bomben auf den Iran und wo auch immer hin
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Man könnte einfach sagen, eine Gruppe der Herrschenden bringt eine andere um, und die es diesmal trifft, hat es nun wirklich verdient.
Aber damit ist nicht genug gesagt. Denn dieses Bomben zeigt nur eines: es gilt die Macht der militärisch Starken, es gilt die Sicht der am Abzugshebel Sitzenden, es gilt nicht mehr juristischer Nachweis, internationales Recht und internationale Institutionen, minimale Grundlagen eines bürgerlichen Rechts, dessen Organisationen nicht minder ins Fadenkreuz geraten sind. Nur dass Bomben da gar nicht notwendig sind, man entzieht ihnen einfach das Geld und ihrem Hauptvertreter die Möglichkeit der Bankbenutzung.
Uns bleibt an dieser Stelle nur festzuhalten, dass internationales Recht nicht unbedeutend ist. Dass unsere Gedanken aktuell aber bei der Zivilbevölkerung weilen, die genauso Opfer dieser Militärschläge sind. Und dass Freiheit, Gleichheit, Fürsorge und Kooperation nicht durch fremde Gewaltanwendung geschenkt werden kann. Sie sind zu erobern und wir hoffen nur, dass die iranische Bevölkerung so geschwächt wie sie politisch und organisatorisch zu sein scheint, dazu die Kraft aufbringt, ohne erneutes Diktat von außen zu erleiden. Genauso realistisch ist leider aber auch zerfallende Staatlichkeit, Hunger und Durst wegen der sich gerade dort zuspitzenden ökologischen Situation und jahrelanger Terror, von welcher Seite auch immer.
LiFo 01.03.2026
Schluss mit dem Krieg in der Ukraine (Minimal Aktualisiertes Statement unserer Webseite vor 2 Jahren)
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Vor rund zweieinhalb Jahren haben wir im Linken Forum ein Konsenspapier zum Ukrainekrieg abgestimmt und das Ergebnis dieser Abstimmung auf unserer Webseite veröffentlicht. Das Ergebnis von damals findet ihr hier.
Inzwischen ist der Krieg schon lange in eine neue Phase getreten. Die militärisch leider zwingende Notwendigkeit, ein Land so weit zu bombardieren, dass der Nachschub massiv gestört wird, ist zum wesentlichen Zweck der Kriegsführung geworden. Die Fantasien, dass die russische oder ukrainische Armee in der Lage wäre, innerhalb eines absehbaren Zeitraums zu siegen, sind durch die Realität eingeholt worden.
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Vortrag Birgit Mahnkopf zu Altvater „Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen“
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Dr. Birgit Mahnkopf referiert zu Elmar Altvaters Buch „Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen“
am 15.02.26, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
In diesem vor 20 Jahren erschienen Buch hat Elmar Altvater eine auch heute noch wichtige ökologisch-ökonomische Kritik des unbedingt auf Wachstum fixierten „fossilen Kapitalismus“ vorgelegt. Darin thematisiert er auch die bereits damals absehbare Transformation „geo-ökonomischer Globalisierung“ in einen neuen „geo-politischen Imperialismus“, dessen wichtigste Antriebskraft Ressourcenkonflikte und -kriege um endliche fossile Energieträger und um strategische Rohstoffe sind.
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Diskussion Thesen Jürgen Habermas: „Von hier an müssen wir alleine weitergehen“
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Das Linke Forum diskutiert den Gastbeitrag von Jürgen Habermas in der Süddeutschen Zeitung vom 20.11.25 „Von hier an müssen wir alleine weitergehen“. Prof. Helge Peters wird seine Thesen kurz vorstellen
am 01.02.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
eine offensichtlich frei zugängliche englische Version findet sich hier
„Angesichts der neuen Machtverhältnisse auf dieser Welt ist die weitere politische Integration Europas so überlebenswichtig wie noch nie. Eine bittere Bilanz. Und eine Hoffnung.Gastbeitrag von Jürgen Habermas“ (SZ 20.11.25) „Jürgen Habermas, 1929 in Düsseldorf geboren, zählt zu den einflussreichsten Philosophen der Gegenwart.“ (SZ 20.11.25)
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