Cine k: „Girls & Gods“
„Können Feminismus und Religion koexistieren? … eine furchtlose Reise, angeführt von Inna Shevchenko, der Autorin und Initiatorin des Projekts, um genau diese Frage zu beantworten. Shevchenko, die einst als Anführerin der Oben-ohne-Proteste von FEMEN gegen patriarchale Machtstrukturen bekannt wurde, tauscht nun Protest gegen Dialog… eine kunstvolle Erzählung, die langjährige Traditionen und Hierarchien in Frage stellt. Die Regisseur:innen weben eine fesselnde und provokative Reise, die das Publikum dazu einlädt, heilige Ikonographie durch eine feministische Linse neu zu betrachten und Symbole des Glaubens in kraftvolle Visionen weiblicher Emanzipation zu verwandeln…. Im Anschluss sind alle Zuschauenden zu einem offenen Austausch und Vernetzung im Foyer eingeladen.“
22.03., 15.30 Uhr
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„Der Kuaför aus der Keupstraße“– Film und Gespräch
„Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit dem Nagelbombenanschlag des sogenannten NSU auf den Frisörsalon von Özcan Y. und dessen Folgen für die Überlebenden.
Anschließende Gesprächsrunde mit der Initiative ‚Keupstraße ist überall‘ und Amnesty International Gruppe Oldenburg. Die Initiative ... ist ein Zusammenschluss von Geschädigten und solidarischen Unterstützerinnen und Unterstützer aus der breiten Zivilgesellschaft anlässlich des Nagelbombenanschlags ... Die Initiative arbeitet ... auch zum Sprengstoffanschlag in der Probsteigasse in der Kölner Innenstadt im Jahr 2001, der ebenfalls vom NSU verübt wurde.“
Montag, 23. März, 18 Uhr, Cine k, Bahnhofstraße 11, „Eintritt 3 Euro/5 Euro“
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Casablanca: „Trotz alledem“
„Mit Filmgespräch – zu Gast sind der kurdische Frauenrat Zelal (Aurich) & Herbert Fassio (Städtepartnerschaft Oldenburg-Raqqa/ Rojava) & Eike Frahm (Solawi Oldenburg) Im vom Krieg gezeichneten Norden Syriens, in Rojava, entsteht etwas Unerwartetes: Hoffnung. Inmitten von Ruinen, Bedrohung und Entbehrung behaupten sich Frauen in Rojava mit bemerkenswerter Entschlossenheit. Sie gründen Dörfer, unterrichten Kinder, bauen Werkstätten auf – und verteidigen nicht nur ihr Leben, sondern auch eine Vision von Freiheit und Gleichberechtigung.“
Montag, 23. März, um 18.30 Uhr
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„Syrien heute: Foto-Live-Reportage mit Lutz Jäkel“
„Am 8. Dezember 2024 wurde der langjährige syrische Machthaber Assad gestürzt. Lutz Jäkel, Fotojournalist und Autor, kennt Syrien seit über dreißig Jahren. Nur wenige Tage nach dem Sturz von Assad kehrt er in das geschundene Land zurück. Er fotografiert die Zerstörungen des Krieges und die Schrecken des Regimes…. So hört er bei seinen Reisen durch das neue Syrien Geschichten von Verlust und Aufbruch. Er spricht mit Menschen, die geblieben oder zurückgekehrt sind, dokumentiert ihre Geschichten… Anmeldung bis Montag, 16. März, unter
Montag, 23. März, 19.30 bis 21.30 Uhr, Fachdienst Integration, Stadt Oldenburg, Kulturzentrum PFL, Veranstaltungssaal, Peterstraße 3
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„Erzählraum zu Rassismus-Sexismus-Erfahrungen“
„Die offene, von Bayan Anouz und Nele Westerholt organisierte und moderierte Veranstaltung richtet sich an junge Erwachsene, die von Sexismus und/oder Rassismus betroffen sind. In dem Erzählraum werden Erfahrungen an der Schnittstelle Sexismus-Rassismus ausgetauscht. Wir erzählen uns unsere Geschichten, hören zu, lernen voneinander und empowern uns auf diese Weise. Anmeldung unter
Dienstag, 24. März, 16 bis 18 Uhr, Kulturzentrum Rennplatz, Kurlandallee 4
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„Mit Radio und Video gegen rechte Hetze in Oldenburg“
„… Wir stellen die Arbeit von RADIO GLOBALE vor und zeigen, wie Radio- und Videoformate genutzt werden können, um lokale Vielfalt sichtbar zu machen. Beispiele aus der Praxis zeigen, wie Beiträge für Radio, Social Media und Video in einer offenen Redaktionsgruppe entstehen... Die Teilnehmenden erfahren, wie lokale Perspektiven sichtbar werden – auch ohne mediale Vorerfahrung oder perfektes Deutsch…. Der Vortrag richtet sich an Alle, die Medien aktiv nutzen wollen, als Teil von RADIO GLOBALE oder in eigenen Zusammenhängen...“
Dienstag, 24. März, 18 bis 19.30 Uhr, Bleicherstraße 8-10
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„Kneipenquiz made by Rock gegen Rechts“
„Wie viel Wissen hast du über Antirassismus, Antifaschismus und dem Rock gegen Rechts Oldenburg? Komm ins Karins und teste dich, zusammen mit Freundinnen und Freunden. Es wird mehrere Runden mit verschiedenen Themenblocks geben. Das Quiz wird interaktiv gestaltet. Reservierung nötig bei Karins Kneipe per SMS oder
Whatsapp: 0179 / 760 5823“
Dienstag, 24. März, 18.30 Uhr, Karins Kneipe, Bergstraße 15
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"Mach dich stark – im Kreativ-Café bei IBIS e.V.“
„Im Workshop … erarbeiten wir gemeinsam unsere Stärken und Fähigkeiten. Wir unterhalten uns über Situationen, in denen wir uns stark, sicher und selbstbewusst gefühlt haben, und darüber, welche Fähigkeiten wir in diesen Momenten eingesetzt haben … Teil des Projekts ..., an dem Menschen teilnehmen, die ihre Deutschkenntnisse in einer lockeren Atmosphäre anwenden und verbessern möchten. Begleitet werden sie dabei durch Ehrenamtliche und das Team von IBIS e.V.“
Mittwoch, 25. März,13 bis 15 Uhr, Café-IBIS, Klävemannstraße 16
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„Meet & Speak – ein interkulturelles Sprachentreffen“
„… ist ein Treffpunkt für Menschen, die in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen, neue Kontakte knüpfen und dabei auch ihre Sprachkenntnisse anwenden können. Internationale Studierende der Universität Oldenburg und interessierte Oldenburger Bürgerinnen und Bürger treffen sich, um sich kennenzulernen, Einblicke in unterschiedliche Kulturen zu gewinnen und gleichzeitig die lokale Kultur zu teilen. Neben offenen Gesprächsrunden steht vor allem der interkulturelle Austausch im Vordergrund…..“
Mittwoch, 25. März, 17.15 bis 18.45 Uhr, Universität Oldenburg Campus Haarentor, Ammerländer Heerstraße 114-118, Gebäude A12 (SSC), Erdgeschoss Raum 0-002 (Interkultureller Treff ), kostenfrei; mit Anmeldung
„Das Frauenbild im Antislawismus“
„Vortrag & Diskussion mit Lisa Jarzynsky Gibt man in eine Suchmaschine die Worte ‚osteuropäische Frau‘ ein, werden u.a. folgende Suchergebnisse vorgeschlagen: Dating-Portale, Katalogfrauen, Pornokategorien, prekäre Arbeitsverhältnisse. Auch in popkulturellen Medien oder unserem Alltag sind diese Stereotype präsent und tief in unserer Gesellschaft verwoben. Welche Stereotype gibt es, woher kommt diese ‚westliche‘ Machtphantasie und gibt es eine historische Kontinuität zur Abwertung und Ausbeutung der Region und den Menschen aus Osteuropa?...“
25.03., 18:00 Uhr, Uni Oldenburg A01 0-004
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„Sinti und Roma – Geschichte, Verfolgung und Gegenwart“
„Referentin Sara Paßquali Fachdienst Integration, Stadt Oldenburg. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte der Sinti und Roma, ihre Ausgrenzung und Verfolgung – insbesondere im Nationalsozialismus – sowie ihre Bedeutung in der Gegenwart…. Anmeldung unter
Mittwoch, 25. März, 18.30 bis 20 Uhr, CADILLAC, Zentrum für Jugendkultur, Huntestraße 4 a
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„Antisemitismus: Was gibt es da zu erklären? - Online“
„... Soziale Phänomene haben Geschichten, die sich rekonstruieren lassen, aus diesen Rekonstruktionen ergibt sich ein Verständnis für ihre Dynamik. Die sollte man kennen, wenn man über solche Phänomene reden will. Jan Philipp Reemtsma ist ein deutscher Literatur- und Sozialwissenschaftler. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Literatur des 18. und 20. Jahrhunderts, Zivilisationstheorie sowie Geschichte der menschlichen Destruktivität…. Dieser Online-Kurs findet mit dem Konferenztool Zoom statt. Den Zugangs-Link zur Veranstaltung senden wir Ihnen rechtzeitig vor dem Termin per E-Mail zu….“
Mi., 25.03., 19:30 Uhr, online
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werkstattfilm: „Aufbruch – Prostitution überwinden“
„.... Huschke Mau und Manuela Schon (politische Aktivistinnen und Autorinnen) verfolgen einen radikal-feministischen Ansatz, der uns zu einer Vision von einer Gesellschaft der Solidarität führt, lokal wie international. Zu einer Gesellschaft des Verstehens, der Empathie und gegenseitigen Anerkennung. Weitere Experten und Prostitutionsgegnerinnen kommen zu Wort sowie ein ehemaliger ‚Freier‘, der anonym bleibt. Doch es bleibt nicht bei der schonungslos deutlichen Beschreibung der Realität. Mit Aufbruch blicken wir auf Möglichkeiten, uns aus lange überholten Systemen und Glaubenssätzen zu befreien.“
Mi. 25./Do. 26.03., 19.30 Uhr, Wallstr. 24
Mehr unter https://www.werkstattfilm.de/
„Mythos Neutralitätsgebot im Bildungskontext“
„Vortrag… mit Jana Sämann, Universität Siegen. Mit zunehmender Härte wird demokratisch positionierte Bildungspraxis seitens rechter Akteure wie der AfD in Frage gestellt. Dabei wird sich immer wieder auf die Einhaltung eines vermeintlichen ‚Neutralitätsgebot‘ bezogen: Lehrkräften an Schulen oder zivilgesellschaftlichen Akteur*innen werden Verstöße vorgeworfen und mit Sanktionen gedroht... Jana Sämann beleuchtet in ihrem Vortrag, mit welchen strategischen Funktionen ein ‚Neutralitätsgebot‘ populär postuliert wird und welche Folgen dies für die Bildungsarbeit haben kann. Im Anschluss ist Raum, sich gemeinsam über eigene Erfahrungen, Herausforderungen und Gegenstrategien auszutauschen... Anmeldungen bitte bis zum 22. März 2026 mit dem Online-Anmeldeformular auf der Homepage der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften.“
26.03., 18:00 Uhr, Kulturzentrum PFL
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cine k: „What We Fight For“
„Nahid Akbari, Eli und Sude Fazlollah werfen mit ihren Geschichten ein Schlaglicht auf aktuelle und grundlegende Themen im Zusammenhang mit den Menschenrechten in der heutigen Welt. Von iranischen Frauen, die vom Regime der Ajatollahs unterdrückt werden, über die verwehrte Kindheit von Kindern in Flüchtlingslagern, bis hin zu Migrant*innen, die jahrelang auf Routen unterwegs sind, die von Gewalt, Gleichgültigkeit und Verlassenheit geprägt sind: Drei unterschiedliche Blicke, vereint durch den Wunsch, die Dinge für diejenigen zu ändern, die nach ihnen kommen werden.
Im Anschluss an die Filmvorführung laden wir das Publikum ein, mit den beiden Filmemacherinnen (Sara Del Dot, Carlotta Marrucci) und zwei der Protagonistinnen ins Gespräch zu kommen….“
26.03., 18 Uhr
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Oldenburger Wochen gegen Rassismus - Abschlussveranstaltung am 27. März ab 17 Uhr in der Kulturetage
Sie startet mit der Verleihung des 16. Oldenburger Integrationspreises… Ab 17.00 Uhr im Foyer der Kulturetage:
An Info-Ständen präsenteiren sich Oldenburger Einrichtungen & Initiativen für ein diverses & multikurelles Miteinander und informieren...
Ab 18.00 Uhrim Theater k: Poetry-Slam Die Poetry-Slammer:innen Sadaf Zahedi, Blerim Berisha und Elias Naeb präsendtieren ihre Kunst. … Ebenfalls ab 18.00 Uhr in der Halle ... beginnt der Musik-Newcomer-Slot – neue & starke Sängerinnen & Sänger stellen sich erstmalig vor.
Um 19.00 Uhr im Muvi: Das Kino der Kulturetage zeigt ein engagiertes Kurzfilm-Programm mit prämierten wie neu entdeckten internationalen short movies für mehr Vielfalt & Diversität: B-Girls, Black Barbie, Black Youth, Hiyab - Das Kopftuch, Unter Menschen
Ab 19.30 Uhr in der Halle: Hier starten die großen Global-Beat-Konzerte mit folgenden Bands:
19.30-20.40 Uhr: Konzert Tribubu (Rumba, Afro & Folk) 20.50-22.00 Uhr: Konzert Revolution R (Reggae, Rap & Pop) 22.10-23.20 Uhr: Konzert Brennholzverleih (Ska, Punk & Rock)
Ab 21 Uhr im Calesita: Weltmusiknacht-Spezial - Tanzrhythmen aus 3 Kontinenten und Grooves aus v. a. der nördlichen Welthalbkugel
Während afrikanische Live-Musik u. a. der formidablen Band 'Revolution R' die Halle der Kulturetage beschallt, laufen im Calesita internationale und interkulturelle Rhythmen aus Europa, Asien und Nordamerika: Balkan-Beats, Bhangra, Dabke, Dangdut, K-Pop, Mestizo Music, Modern Celtic Sounds, Neo Swing, New Asian Dancefloor, Nouveau Pop, Rai, Soul, Turkish Pop und mehr mit DJ Lüder (Weltmusiknacht des Sierra Leone Vereins).
Ab 23.00 Uhr: After Show-Party: moderne afrikanische und afrokaribische Sounds - Afro Beat, Reggae, Dancehall und mehr mit DJ 45 Maffia“
Mehr unter https://www.oldenburg-tourismus.de/
theater hof 19: „Cycle & Recycle - Wann, wenn nicht jetzt“
„Das Klima wird im Theater zum performativen Gegenstand…. Angesichts scheinbar unlösbarer Probleme - gerade in Klimafragen - werden die Menschen oft lethargisch. Was soll das schon bringen, wenn ich das Auto stehenlasse und in die Pedalen trete, während alle anderen ins Flugzeug steigen? Warum soll ich auf Fleisch verzichten, wenn alle andere Schnitzel bestellen. Und überhaupt: Die da oben machen doch eh was sie wollen… Sich verantwortlich fühlen für die Dinge, die man unmittelbar beeinflussen kann und das Leben gemeinsam leichter nehmen. Auch Humor kann helfen, denn mit ihm sind wir in der Lage, zu Problemen auf Distanz zu gehen oder ‚verhärtete Fronten‘ aufzuweichen und mit anderen in konstruktive Gespräche zu kommen. … ‚Die Hoffnung liegt in uns, denjenigen, die weitermachen.‘ (Luisa Neubauer)“
27.3., 28.3., 20 Uhr
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„Weibliche Rebellinnen? Von Tradwives und anderen rechten Influencerinnen“
„... rechte Frauen sind in den sozialen Medien auf vielfältige Weise präsent. Mit ästhetisch perfektionierten Inszenierungen von Weiblichkeit, Natürlichkeit und Häuslichkeit, aber auch mit Darstellungen von Unangepasstheit und (intellektuellem) Widerstand verkörpern sie rechte Ideologien. Viktoria Rösch zeigt in ihrem Vortrag, wie diese Akteurinnen traditionelle und moderne Rollenbilder miteinander verknüpfen, um politische Botschaften der extremen Rechten zu vermitteln. Dabei nimmt sie nicht nur die klassischen, unterwürfigen Frauenfiguren in den Blick, sondern auch Strategien der Selbstermächtigung. Es wird deutlich, wie rechte Influencerinnen durch verschiedene Bild- und Erzählpolitiken eine ‚feminine rechte Gegenkultur‘ entwickeln - übersteigerte Weiblichkeit, Protest, Intellektualität und rechte Ideologie integriert…. Anmeldungen bitte bis zum 28. März 2026 mit dem Online-Anmeldeformular auf der Homepage der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften.“
Di., 31.03., 18:00 Uhr, „online via BigBlueButton“
Mehr unter https://uol.de/kooperationsstelle/veranstaltungen
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Rosa Luxemburg Stiftung