Bomben auf den Iran und wo auch immer hin
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Man könnte einfach sagen, eine Gruppe der Herrschenden bringt eine andere um, und die es diesmal trifft, hat es nun wirklich verdient.
Aber damit ist nicht genug gesagt. Denn dieses Bomben zeigt nur eines: es gilt die Macht der militärisch Starken, es gilt die Sicht der am Abzugshebel Sitzenden, es gilt nicht mehr juristischer Nachweis, internationales Recht und internationale Institutionen, minimale Grundlagen eines bürgerlichen Rechts, dessen Organisationen nicht minder ins Fadenkreuz geraten sind. Nur dass Bomben da gar nicht notwendig sind, man entzieht ihnen einfach das Geld und ihrem Hauptvertreter die Möglichkeit der Bankbenutzung.
Uns bleibt an dieser Stelle nur festzuhalten, dass internationales Recht nicht unbedeutend ist. Dass unsere Gedanken aktuell aber bei der Zivilbevölkerung weilen, die genauso Opfer dieser Militärschläge sind. Und dass Freiheit, Gleichheit, Fürsorge und Kooperation nicht durch fremde Gewaltanwendung geschenkt werden kann. Sie sind zu erobern und wir hoffen nur, dass die iranische Bevölkerung so geschwächt wie sie politisch und organisatorisch zu sein scheint, dazu die Kraft aufbringt, ohne erneutes Diktat von außen zu erleiden. Genauso realistisch ist leider aber auch zerfallende Staatlichkeit, Hunger und Durst wegen der sich gerade dort zuspitzenden ökologischen Situation und jahrelanger Terror, von welcher Seite auch immer.
LiFo 01.03.2026
Aus dem Archiv: Treffen zu musikalischen Ästhetiken des Widerstands
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- Russische musikalische Ästhetiken des Widerstands: Vorstellung "Shortparis"
- Sexuelle Befreiung und Geschlechterrollen in der US-amerikanischen Popmusik
- Geschichte des westlichen Antikriegsliedes von 1965 bis heute
- Bob Dylan’s "Chimes of Freedom": Entstehung und Rezeptionsgeschichte
- Musik der US-amerikanischen Gruppe Algiers
- Revolte, Punk und die Wiederkehr der Ästhetik
- Janelle Monae und Baboon Show
Vortrag Birgit Mahnkopf zu Altvater „Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen“
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Dr. Birgit Mahnkopf referiert zu Elmar Altvaters Buch „Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen“
am 15.02.26, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
In diesem vor 20 Jahren erschienen Buch hat Elmar Altvater eine auch heute noch wichtige ökologisch-ökonomische Kritik des unbedingt auf Wachstum fixierten „fossilen Kapitalismus“ vorgelegt. Darin thematisiert er auch die bereits damals absehbare Transformation „geo-ökonomischer Globalisierung“ in einen neuen „geo-politischen Imperialismus“, dessen wichtigste Antriebskraft Ressourcenkonflikte und -kriege um endliche fossile Energieträger und um strategische Rohstoffe sind.
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Diskussion Thesen Jürgen Habermas: „Von hier an müssen wir alleine weitergehen“
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Das Linke Forum diskutiert den Gastbeitrag von Jürgen Habermas in der Süddeutschen Zeitung vom 20.11.25 „Von hier an müssen wir alleine weitergehen“. Prof. Helge Peters wird seine Thesen kurz vorstellen
am 01.02.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
eine offensichtlich frei zugängliche englische Version findet sich hier
„Angesichts der neuen Machtverhältnisse auf dieser Welt ist die weitere politische Integration Europas so überlebenswichtig wie noch nie. Eine bittere Bilanz. Und eine Hoffnung.Gastbeitrag von Jürgen Habermas“ (SZ 20.11.25) „Jürgen Habermas, 1929 in Düsseldorf geboren, zählt zu den einflussreichsten Philosophen der Gegenwart.“ (SZ 20.11.25)
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Vortrag Julia Egenhoff: Der Begriff der immateriellen Arbeit auf dem Prüfstand
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Julia Egenhoff (Berlin/Oldenburg) referiert über marxistisch-feministische Perspektiven
am 18.01.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Julia Egenhoff war leider erkrankt und konnte nicht kommen. Schon vorher war das Treffen in ein Pro- und ein Kontra-Referat eingeteilt.
Das Pro-Referat kann hier herunter geladen werden.
Zentral für den Diskurs über die gegenwärtige Transformationen von Arbeit und Kapital in der Netzwerkgesellschaft…
… ist der von Antonio Negri und Michael Hardt geprägte Begriff der immateriellen Arbeit. Er zielt darauf ab, Tätigkeiten zu erfassen, die Wissen, Kommunikation, Affekte und soziale Kooperation hervorbringen und zunehmend zur hegemonialen Produktivkraft im zeitgenössischen Kapitalismus werden. Zugleich ist dieser Ansatz eng mit politischen Hoffnungen verbunden: der Annahme eines immanenten Überschreitens kapitalistischer Verhältnisse durch neue Formen kooperativer Produktion.
Die geplante Diskussion nimmt diesen Arbeitsbegriff kritisch in den Blick.
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Archiv zu in der NWZ nicht abgedruckten Leserbriefen
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Die NWZ hat ihre allgemeinpolitische Orientierung verloren und veröffentlicht vermehrt sehr weit rechtsstehende Leitartikel und Kommentare. Zudem machen immer mehr Leute die Erfahrung, dass kritische Leserbriefe nicht veröffentlicht werden. Es ist an der Zeit, diesen einen Platz zu geben (auch wenn sie als Leserbriefe nicht unbedingt unsere Meinung wiedergeben). Damit fangen wir hiermit an (per Klick zum Leserbrief).
Leserbrief 10: Jürgen Herr: Union zeigt Krönung der Unterwerfung" - Leserforum (NWZ 15.12.2025) (nach knapp 2 Monaten jetzt doch veröffentlicht)
Leserbrief 9: Peter Tobiassen: Sozialer Pflichtdienst? Drei Viertel in Umfrage dafür (NWZ 19.11.2025)
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Programmplanung und musikalische Ästhetiken des Widerstands: Vorstellung "Shortparis"
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Am 7.12., 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
geht es in der ersten Hälfte um die Programmplanung für das nächste Vierteljahr.
In der zweiten Hälfte wird "Shortparis" vorgestellt, eine russische Postpunkgruppe, die sehr interessante Musikvideoclips produziert und die Frage osteuropäischer Ästhetik des Widerstands aufwirft, welche sich auf eine andere Geschichte bezieht, als wir es gewohnt sind.
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