Man könnte einfach sagen, eine Gruppe der Herrschenden bringt eine andere um, und die es diesmal trifft, hat es nun wirklich verdient.

Aber damit ist nicht genug gesagt. Denn dieses Bomben zeigt nur eines: es gilt die Macht der militärisch Starken, es gilt die Sicht der am Abzugshebel Sitzenden, es gilt nicht mehr juristischer Nachweis, internationales Recht und internationale Institutionen, minimale Grundlagen eines bürgerlichen Rechts, dessen Organisationen nicht minder ins Fadenkreuz geraten sind. Nur dass Bomben da gar nicht notwendig sind, man entzieht ihnen einfach das Geld und ihrem Hauptvertreter die Möglichkeit der Bankbenutzung.

Uns bleibt an dieser Stelle nur festzuhalten, dass internationales Recht nicht unbedeutend ist. Dass unsere Gedanken aktuell aber bei der Zivilbevölkerung weilen, die genauso Opfer dieser Militärschläge sind. Und dass Freiheit, Gleichheit, Fürsorge und Kooperation nicht durch fremde Gewaltanwendung geschenkt werden kann. Sie sind zu erobern und wir hoffen nur, dass die iranische Bevölkerung so geschwächt wie sie politisch und organisatorisch zu sein scheint, dazu die Kraft aufbringt, ohne erneutes Diktat von außen zu erleiden. Genauso realistisch ist leider aber auch zerfallende Staatlichkeit, Hunger und Durst wegen der sich gerade dort zuspitzenden ökologischen Situation und jahrelanger Terror, von welcher Seite auch immer.

LiFo 01.03.2026