In Rojava, der selbstverwalteten Region in Nordostsyrien, kommt es erneut zu dschihadistischen Attacken: Städte, Infrastruktur, die Zivilbevölkerung, die kurdisch geführte Selbstverwaltung und ihre Verteidigungskräfte werden militärisch angegriffen.

Strom- und Wasserversorgung sowie zivile Einrichtungen werden attackiert, Hunderttausende Menschen sind bedroht oder auf der Flucht. Kobane ist eingekreist. Die Kräfte, die maßgeblich an der Zerschlagung des „Islamischen Staates“ beteiligt waren, werden von syrischer Regierung und Milizen mit der Vernichtung bedroht.

Rojava steht für Gleichberechtigung von Frauen, Schutz von Minderheiten und Demokratie von unten – alles das ist bedroht. Ob in Rojava und Nordsyrien, in Teheran und dem Iran, in Minneapolis und den USA: Alles das, was für uns wichtig ist, steht dort im Feuer.

Die Bundesregierung schweigt dazu oder setzt auf diplomatische Normalisierung mit Syrien. Wir sollten es ihr nicht gleich tun, sondern mitdemonstrieren bei „Aufstehen für Rojava!“ und auch sonst Solidarität zeigen. Wir sollten einstehen für einen sofortigen Stopp aller Waffenexporte an kriegführende Akteure, gegen politische Aufwertung oder Kooperation mit Angreifern, für den Schutz der Zivilbevölkerung und die Anerkennung der demokratischen Selbstverwaltung.

Für Freiheit, Gleichheit, Fürsorge und Kooperation: egal wo - und auch in scheinbar hoffnungsloser Zeit!

 

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Bruce Springsteen: Streets of Minneapolis

Shervin Hajipour: Baraye, “Because of …” (für dieses Lied wurde der Sänger verhaftet)

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