Michael Golba berichtet über den Kongress "China und wir" (Köln, 20.-22. März 2026)

am 29.03.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweer Str. 55

siehe https://www.attac.de/china-konferenz/startseite 

[Der ursprünglich für diesen Zeitpunkt geplante Vortrag von Rudolf Hickel muss wegen Krankheit leider auf später verschoben werden]

Die Inhalte des Kongresses...

sind kurzgefasst: "Die Einschätzungen über die gesellschaftlichen Verhältnisse in der Volksrepublik China gehen weit auseinander: Für die einen handelt es sich um ein autoritäres staatskapitalistisches Regime, für andere um eine entstehende sozialistische Gesellschaft. Manche sehen eine Dominanz patriarchaler Strukturen, andere eine Gesellschaft auf dem Weg zur Gleichberechtigung der Geschlechter. Die einen heben Menschenrechtsverletzungen hervor, die anderen Fortschritte bei der Armutsbekämpfung.

Ebenso ist kontrovers,

ob Chinas Entwicklung fortwährend das globale ökologische Desaster verschärft oder ob das Land Vorreiter bei dessen Eindämmung ist. Auch die Auswirkungen des Aufstiegs Chinas in der Hierarchie der internationalen Arbeitsteilung sind umstritten." 

Angesichts der wachsenden politischen und ökonomischen Bedeutung von China wächst auch die Notwendigkeit, sich mit dem dortigen Gesellschaftssystem und ökonomischen Entwicklungssystem von linker Seite aus intensiv auseinanderzusetzen.