Wir alle wissen es ja: die freie Wahl, einen Diesel-Verbrenner Auto zu fahren, ist arg bedroht!

Eine ganz aktuelle kanadische Studie hat die Kosten dieser Freiheit untersucht. Dafür wurden knapp 8000 Personen aus einer laufenden Gesundheitsbevölkerungsstudie herangezogen und eingeteilt, wieviel Feinstaub und Stickstoffdioxid in der Umgebung ihrer Wohnadresse gemessen wurde.

Die Auswirkungen dieser Belastung waren relativ klar, auch wenn man für eine ganze Reihe von anderen Faktoren kontrolliert: die Freiheit des Dieselfahrers ist begleitet von der unfreiwilligen schnelleren geistigen Alterung der Straßenanwohner, jedenfalls ab einer bestimmten Belastungsgrenze. Und dabei geht es auf die Dauer nicht um paar Tage voraltern, sondern um ganze Jahre so die Studie.

Zu dem Diagramm: Die Y-Achse zeigt den relativen Punktverlust im entsprechenden MoCA Test im Vergleich mit Gruppe ohne Feinstaubbelastung. Der Balken ganz links zeigt die niedrigere Leistungsfähigkeit in der durch Feinstaub belasteten Gruppe ohne statistische Kontrolle durch andere Aspekte, Jeder einzelne Balken rechts davon zeigt, wie sich der Wert verändert, wenn man zusätzliche Aspekte mit einbezieht.
Quelle: Stroke. 2026;57:00–00. DOI: 10.1161/STROKEAHA.125.054251

 

Davon unabhängig gibt es natürlich auch noch eine Stickstoffdioxid Belastung und entsprechenden Lärm an diesen Straßen.

Aber wer lebt auch schon freiwillig an Straßen, an den massenhaft Diesel Fahrzeuge vorbeifahren? Das sind halt solche, die sich noch nicht mal einen ordentlichen Diesel SUV leisten können. Es lebe die Freiheit zum Diesel Verbrenner Fahren!
Wen interessiert schon neben Freiheit auch Gleichheit, Fürsorge und Kooperation? UNS!