MitarbeiterInnen der ALSO über: Arbeits-, Wohn- und Lebens-
verhältnisse von Arbeitskräften in der Südoldenburgischen Fleisch-
und Agrarindustrie und die Möglichkeiten, in Selbstorganisation, mit
Sozialberatung und in internationaler Solidarität ein Leben in Würde
für alle zu erreichen.

Am 05. Juni 2016, 11 Uhr, Donnerschweer Straße 55 (ALSO)

Segmentierung und zunehmende Ungleichheit kennzeichnen den modernen europäischen Arbeitsmarkt. Sozialabbau, prekäre Arbeitsverhältnisse, Leih- und Subunternehmen, Sklavenarbeit, transnationale Ketten der Ausbeutung sind nur einige Stichworte zur Beschreibung dieses Marktes. Dort zählen MigrantInnen und Geflüchtete zu denjenigen, die besonders oft unter Verhältnissen der „Überausbeutung“ arbeiten. Mindestlohn und Fair-play-Versprechen der Industrie haben hieran nichts geändert.