„Die radikale Linke nach der Wahl

Nicht erst das erfolgreiche Abschneiden der AfD bei den Bundestageswahlen und der fehlende Aufschrei im Nachgang haben gezeigt, dass die (radikale) Linke in den letzten Jahren keine erfolgreiche Strategie gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck gefunden hat. Was also tun? Linker Antifaschismus muss sich dringend weiterentwickelt, argumentiert Timo Brym – z.B. über eine gemeinsame Praxis mit den (potentiellen) Betroffenen rechter Gewalt oder eine stärkere linke Präsenz im Alltag und in der Nachbarschaft....“

Mehr unter http://www.alhambra.de/zeitung/ Frühjahr 2018

 

Auszeichnung für Kampf gegen Holocaust-Leugner

„... Gemünzt war das Lob am Freitagabend beim Festakt mit rund 200 Gästen im Kulturzentrum PFL auf die amerikanische Historikerin und Antisemitismus-Forscherin Deborah Esther Lipstadt, die mutig und unerschrocken Holocaust-Leugnern entgegentritt und für die Wahrheit und Menschenwürde kämpft. Krogmann zeichnete die in Atlanta lebende Professorin mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik aus....“

Mehr unter https://www.oldenburger-onlinezeitung.de

 

„Islamophober Angriff auf die Maryam-Moschee

Am 21. Februar diesen Jahres wurde die Maryam-Moschee an der Alexanderstraße mit Hakenkreuzen und rassistischen sowie islamophoben Hetzparolen beschmiert. Auch das Türschloss der islamischen Gemeinde mit Mitgliedern aus mehr als dreißig Nationen wurde mit Sekundenkleber verklebt. In der Nähe der Moschee konnte nach einem Hinweis der Hausmeister des benachbarten Neuen Gymnasiums ein tatverdächtiger 44-jähriger Oldenburger von der Polizei gestellt werden. Nicht zum ersten Mal wurde in Oldenburg eine islamische Einrichtung angegriffen. So wurden etwa am 30. August 2014 zwei Molotowcocktails auf die Haci-Bayram-Moschee an der Emsstraße im Stadtteil Osternburg geworfen. Auch die Huntestadt folgt also dem seit Jahren anhaltenden bundesweiten Trend der islamophoben Attacken. So gab es im vergangenen Jahr in Deutschland offiziell 950 Angriffe auf Muslime und muslimische Einrichtungen, bei welchen mindestens 33 Menschen verletzt wurden....“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau

 

Reichsbürger in Oldenburg

„...Auch in der Stadt Oldenburg kam es in der Vergangenheit wiederholt zu Vorfällen mit Szeneangehörigen. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Oldenburg geht diese von 52 Reichsbürgern aus. Von diesen seien sieben als gewaltbereit einzustufen....“

Siehe unter https://www.oldenburger-rundschau.

 

"Kurz notiert (14)"

„+++Ein alter Bekannter zu Gast bei den 'Patrioten Niedersachsen' +++ Oldenburger Neonazis in Karlshöfen +++ Ostfriesisches Mitglied der 'Hammerskins'zu Gast im Emsland +++ Reichsbürger*innen in Oldenburg und umzu +++ Gerhard Vierfuß auf dem Weg zum 'Szeneanwalt'? +++“

Mehr unter http://antifaelf.blogsport.de/

 

"Anquatschversuche des Staatsschutzes in Oldenburg 2017

Dass Staatsschutz und Verfassungsschutz versuchen, politische Aktivist*innen anzuquatschen, ist nichts Neues... klingelte ein Mitarbeiter der Polizei in Zivil an der Tür. Er versuchte den Aktivisten*/die Aktivistin* in ein Gespräch zu verwickeln. Dabei wurde explizit nach den bevorstehenden Protesten in Hannover zum Bundesparteitag der AFD gefragt. Erst auf mehrmalige Nachfrage, wer er denn sei, offenbarte er sich als Polizist...“

Mehr unter http://antifatreff.blogsport.de/

 

„Chemtrails“, „geheime Ur-Logen“ und Hitler-Reden – die wahnhafte Welt des Werner Altnickel

„Dass der Reichsbürger und Antisemit Werner Altnickel aus dem Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück zu einem der bekanntesten Protagonist*innen der Verschwörungsideologenszene in Deutschland gehört, ist traurige Realität... Neben dem Betreiben der bekannten verschwörungsideologischen Website 'chemtrail.de', in der er wahnhaft nach Beweisen für 'Chemtrails' sucht, veröffentlicht er dort auch andere wirre Fantasien von vermeintlichen 'geheimen Ur – Logen', welche angeblich die Welt beherrschen würden. Neben diesen 'klassischen' Verschwörungsideologien veröffentlicht das ehemalige Greenpeace-Mitglied auch offen neonazistische Inhalte auf seinem Youtube-Channel...“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau

 

AfD erneut zu Gast im „Gesellschaftshaus Meyer“

„Dass es im niedersächsischen Landesverband der 'Alternative für Deutschland' (AfD) kräftig rumort, ist kein Geheimnis. Der bisherige Landeschef Armin-Paul Hampel war bis zu seiner unfreiwilligen Abwahl durch den AfD-Bundesvorstand in den eigenen Reihen äußerst umstritten. In Niedersachsen hatte der ehemalige Fernsehjournalist viele Kreisverbände gegen sich.... Ohne öffentliche Ankündigung trafen sich AfD-Mitglieder aus der Region, um den Ausführungen des damals noch amtierenden Landesvorsitzenden zu folgen....“

Mehr unter http://antifaelf.blogsport

 

Besucherzahl in der Alten Pathologie in Wehnen nach wie vor konstant – neues Infoblatt

„Über das ganze Jahr 2017 verteilt waren 45 Gruppen aus Schulen, Pflegeeinrichtungen und der Universität bei uns in der Gedenkstätte zu Führungen und Seminaren zu Gast.... Damit ist die Zahl der Gruppenbesucher und auch der Einzelbesucher seit Jahren konstant geblieben. Auch die Zahl der Einzelbesucher ist erfreulich hoch. Das Interesse zeigt uns, wie wichtig unsere Erinnerungs- und Gedenkarbeit bezüglich der NS-Hunger-Euthanasie ist. Aus diesem Grund haben wir ein neues Faltblatt zur allgemeinen Einführung in die Arbeit der Gedenkstätte erstellt....“

Mehr unter http://gedenkkreis.

 

»Imke Barnstedt – ein längst überfälliger Aufruf zur Abgrenzung«

»Seit Jahren inszeniert sich die Oldenburgerin Imke Barnstedt als Kleinkünstlerin und beliebte Kulturschaffende. Und das, obwohl seit Jahren bekannt ist, dass sie in der neonazistischen Szene aktiv ist und sich Kreisen zugehörig fühlt, die das Ziel haben, die deutschen Verbrechen während des zweiten Weltkriegs, speziell die Shoah, die industrielle Vernichtung von mehr als 6 Millionen Jüdinnen und Juden, zu leugnen...“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau.de/2017/11/24/dokumentiert

 

Berliner Zimmer: Aktueller Stand 24. November 2017:

„Nach mehreren Pressemitteilungen und Statements (Asta der Uni Oldenburg, Hochschulgruppe der Oldenburger Jusos, Oldenburger Rundschau, demokratisch-sozialistische Antifa Oldenburg, antifa.elf Oldenburg) und einem Protestaufruf sieht es momentan nicht danach aus, dass die geplanten Veranstaltungen der Oldenburger Holocaustleugnerin Imke Barnstedt an diesem Samstag und Sonntag stattfinden sollen. Im Online-Terminkalender der Nordwestzeitung findet sich ein Hinweis auf die Absage der Veranstaltung...“

Mehr unter http://antifatreff.blogsport.de/

 

„Oldenburger Kreis“ – Tief verwurzelt im völkischen Sumpf

„Für Samstag, den 26.August ..., lädt eine Organisation namens 'Oldenburger Kreis' in das Kulturzentrum PFL. Thematisch soll es um 'Luther und seine Bedeutung für die deutsche Nation' gehen.
Der 'Oldenburger Kreis' ist bislang noch nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Erst seit Anfang August präsentiert er sich im sozialen Netzwerk Facebook mit einer eigenen Seite. In seiner Selbstdarstellug schreibt der 'Oldenburger Kreis': „Der parteipolitisch unabhängige Verein 'Oldenburger Kreis' verfolgt die Ziele der Förderung von Kunst und Kultur, der Heimatkunde und des demokratischen Staatswesens sowie des bürgerschaftlichen Engagements auf diesen Gebieten.“
... Doch die namentlich genannte Person auf dem Flyer ist ein alter Bekannter: Gerhard Vierfuß, seines Zeichens erfolgloser AfD-Kandidat zur Kommunalwahl 2016, ehemaliger Pressesprecher der AfD Stadt Oldenburg/Ammerland, aber auch öffentlicher Anhänger der völkischen 'Identitären Bewegung', die aktuell mit einem Schiff auf dem Mittelmeer versucht, Menschenrechtsorganisationen an der Rettung von ertrinkenden Flüchtenden zu hindern. Darüber hinaus schrieb Gerhard Vierfuß bereits für die konservativ-nationalistische Wochenzeitung 'Junge Freiheit'...“

Mehr unter http://antifaelf.blogsport



„Förderverein internationales Fluchtmuseum übergibt Bücher an Jugendkulturarbeit e.V  

„Der Verein Jugendkulturarbeit darf sich über Fachliteratur zum Themenkreis Widerstand gegen den Nationalsozialismus freuen. … Die rund 80 Bücher, die nun in die Bibliothek des Jugendprojekthauses übergehen, werden in Zukunft zur Lektüre bereitstehen und interessierten Jugendlichen Informationen über die unterschiedlichen Widerstandsgruppen während der Herrschaft der Nationalsozialisten geben. ..So verleiht der Verein derzeit eine Wanderausstellung zum Widerstand, die in Zukunft an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu sehen sein soll.
Unter den rund 80 Büchern befinden sich Klassiker der Widerstandsliteratur, wie das Tagebuch der Anne Frank. Letzteres liegt im Jugendprojekthaus jetzt auch in arabischer Übersetzung vor. … 'Widerstand hat ja auch etwas mit Zivilcourage zu tun und das bedeutet mehr, als jemandem über die Straße zu helfen, es geht auch darum, wie man Opposition betreibt und wie man den Mund aufmacht', so Ulrich Hartig...“

Mehr unter http://www.fluchtmuseum

 

Kurz notiert

„+++ Homophober Angriff während des CSD in Oldenburg +++Wahlkampf beginnt, „Deutsche Mitte“ schon aktiv +++ Lokaler AfD-Vertreter bei Demo der „Identitären Bewegung“ in Berlin +++ Ebenfalls Berlin: Friesen fordern „Merkel muss weg“ +++ Sommerfest der NPD Ostfriesland/Friesland +++ Straßenmusik in Oldenburger Innenstadt mit neonazistischem Hintergrund +++“

Mehr unter http://antifaelf.blogsport.de/

 

NPD-Landesparteitag in Bösel-Petersdorf: Ulrich Eigenfeld nicht mehr Landesvorsitzender

"Bereits zum zweiten Mal nach 2015 nutzte der niedersächsische Landesverband der NPD den 'Löwen-Festsaal' in Bösel-Petersdorf (Landkreis Cloppenburg) für seinen Landesparteitag. Als amtierendem Landesvorsitzenden oblag es Ulrich Eigenfeld bzw. seinem NPD-Unterbezirk Oldenburg, den Landesparteitag am Sonntag, 28.Mai 2017 auszurichten. Erneut gelang es der Neonazipartei dabei nicht, sich im Geheimen treffen zu können. Fachjournalist*innen dokumentierten die Zusammenkunft, die nur etwa 30km von Oldenburg entfernt stattfand...“

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3. Mai 1945 – Tag der Befreiung Oldenburgs vom Nationalsozialismus

„Vor 72 Jahren, am 3. Mai 1945, kapitulierte Oldenburg vor den anrückenden alliierten, vorwiegend kanadischen Truppen. Für die Verfolgten und Gegner*innen des Naziregimes, war dies der Tag ihrer Befreiung von der Barbarei des Nationalsozialismus in Oldenburg. Wie im Vorjahr gedachten Antifaschist*innen der Menschen, die von den Nazis verfolgt und ermordet wurden....“

Mehr unter http://antifaelf

 

„Bericht über die Gedenkstättenfahrt des VfB für Alle nach Auschwitz

„Vom 2. bis zum 6. Juni veranstaltete die Anti-Diskriminierungsinitiative „VereinsfußBall für Alle e.V.“ eine Gedenkstättenfahrt in das Konzentrationslager Auschwitz. Mit dabei war auch ein Angehöriger von Leonard Hirschtick, der einst zu den Gründer*innen vom VfB Oldenburg gehörte und wegen seiner jüdischen Herkunft von den Nationalsozialist*innen ermordet wurde... Letztlich nahmen fast 30 Personen das Angebot wahr. Darunter befand sich auch ein Angehöriger von Leonard Hirschtick, der in den 1920er Jahren zu den Gründer*innen des VfB Oldenburg gehörte und später im KZ Auschwitz ums Leben kam... Bevor die Gruppe Hirschticks vermutlichen Todesort besichtigte, stand eine Stadtführung durch die namensgebende südpolnische Kleinstadt, die auf Polnisch O?wi?cim genannt wird. Dabei wurde über die Geschichte der Stadt berichtet, deren Bevölkerung vor 1945 zur Hälfte aus jüdischen Einwohner*innen bestand...“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau.de/2017/06/16/bericht-ueber-die-gedenkstaettenfahrt-des-vfb-fuer-alle-nach-auschwitz/

 

Deutsch-Israelische Gesellschaft DIG Oldenburg: „Für die Meinungsfreiheit - gegen die Propaganda der Israelboykotteure in der NWZ

Olb.·Samstag, 1. Juli 2017. Wir dokumentieren folgenden, von der NWZ nicht abgedruckten Leserbrief: Die Stadt Oldenburg gab in einer Presseinformation am 07. Juni 2017 bekannt: 'Stadt gibt anti-israelischen Vorträgen keine Bühne.' Ulrich Hartig vom sog. Internationalen Fluchtmuseum hatte gleich zwei Veranstaltungen der antiisraelischen und antisemitischen Boycott, Divestment and Sanctions (BDS)-Kampagne gegen Israel im städtischen Kulturzentrum angemeldet, nachdem der Oldenburger Lehrer und BDS-Propagandist Christoph Glanz 2016 zweimal mit BDS-Veranstaltungen in öffentlichen Räumlichkeiten gescheitert war. Die Oldenburger Stadtverwaltung und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann erklärten zur Absage der Veranstaltungen: „Wie in anderen Städten auch sind Veranstaltungen der Bewegung BDS, die unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit durchgeführt werden, aber das Existenzrecht Israels in Frage stellen (…), in öffentlichen Räumlichkeiten nicht erwünscht. (…) Darüber hinaus bestehen inhaltliche Bedenken, da eine große Anzahl von Anhängern der BDS-Kampagne antisemitische Haltungen vertreten.“ Und drittens „Veranstaltungen, die (…) zu allgemeinpolitischen Themen, die das Verhältnis zu Israel und zu Oldenburgs kommunaler Partnerschaft mit Mateh Asher belasten, sind nicht hinnehmbar.“ Der NWZ Lokalredaktionschef Christoph Kiefer lenkte die Meinung der Oldenburger mit einem Kommentar am 09 Juni in die entgegengesetzte Richtung.... Cordula Behrens und Klaus Thörner“

Mehr unter https://de-de.facebook.com/notes/deutsch-israelische-gesellschaft-dig-oldenburg

 

Fluchtmuseum: „ABGESAGT durch die Stadt Oldenburg - Erneut haben es antidemokratische Kräfte erreicht, die Meinungsfreiheit und das Recht auf Information und öffentliche Diskussion zu behindern.

In der Reihe 'Öffentliches Nachdenken' lädt der Förderverein internationales Fluchtmuseum zu zwei Veranstaltungen mit Beiträgen zur Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions und zur aktuellen Diskussion zum Thema Palästina und Israel ein. Er kommt damit einem starken Informationsbedürfnis seitens einiger Oldenburger Vereine und Initiativen, deren Mitgliedern und vieler nicht organisierter Oldenburger Einwohner_ innen nach, das bisher nicht oder nur unter klandestinen Bedingungen befriedigt werden konnte.   Palästinas Leiden und wie die Ungerechtigkeit gestoppt werden kann...
Referenten: M. Absualama und R. Barkan M. Absualama stammt aus Gaza in Palästina, hat internationale und deutsche Politik studiert und bereits an vielen Orten international zum Thema referiert. R. Barkan ist ein israelischer Aktivist, Wehrdienstver-weigerer und Mitbegründer von 'Boycott from Within', einer Gruppe von Israelis, die den BDS-Aufruf der Palästinenser_innen unterstützen...“ Israels Rüstungsindustrie Mi., 14. Juni 2017, 19 Uhr, Kulturzentrum PFL
Referent: Dr. Shir Hever, israelischer Wissenschaftler und Journalist, der zu den ökonomischen Aspekten der israelischen Besatzung Palästinas promoviert hat und dieses Thema weiterhin erforscht. Er ist Mitglied verschiedener politischer Organisationen, unter anderem des deutschen Ableger der 'Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost'...“

Mehr unter http://www.fluchtmuseum.de/

 

Nachbericht zur Demonstration am 18.02.2017 in WHV:

„Etwa 250 Menschen beteiligten sich an der Demonstration 'Rechter Gewalt entgegentreten – handeln, nicht wegsehen'. Zur im Vorfeld an uns herangetragenen Kritik, die Demonstration sei von 'Oldenburger Gruppen'  nach Wilhelmshaven getragen worden, möchten wir festhalten: Es hat sich ein Bündnis verschiedener antifaschistischer Gruppen aus verschiedenen Städten zusammengefunden. Darunter mit dem antifaschistischen Anker Wilhelmshaven auch eine lokale Gruppe. In verschiedenen Redebeiträgen konnte umfangreich über die Situation in Wilhelmshaven aufmerksam gemacht werden. Dabei wurde die Allianz aus AfD, ALFA, Bürgerwehr, „Patrioten“ und militanten Neonazis ebenso thematisiert wie der völkische und antifeministische Charakter der AfD im Allgemeinen. Auch wurde ein Finanzier der Wilhelmshavener Neonaziszene vorgestellt. Ferner wurden Teile der Berichterstattung der Wilhelmshavener Zeitung kritisiert...“

Mehr unter http://whv1802.blogsport.de/2017/03/03/nachbericht-zur-demonstration

 

„Die AFD bundesweit und regional (Wilhelmshaven)

Die AfD stellt sich in den meisten Fällen als bürgerlich dar. Sie inszeniert sich als eine tabu-brechende Alternative zu den etablierten Parteien. Sie gibt vor, die einzige Partei zu sein, die für das 'Volk' Politik machen will und nicht für die von ihnen sogenannte 'Politikerkaste'. Die AfD ist eine rechtspopulistische Partei. Sie ist eine Partei die Ängste schürt und dann ihre Anhänger_innen vor den herbeigeredeten Gefahren schützen will. Die AfD versucht einfache Antworten auf komplexe Fragen zu bieten... [Redebeitrag auf Demo gegen Rechte Gewalt in Wilhelmshaven]“

Mehr unter http://antifaemol.blogsport.eu/2017/03/08/

 

Ernst Beyersdorff Opfer politischer Willkür

„ 'Ernst Beyersdorff – Oldenburger Sammler, Förderer und Jurist' heißt der Titel einer Kabinettschau, die das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg und das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte gemeinsam bis zum 18. Juni zeigen. Über den Juristen Ernst Beyersdorff, dessen Todestag sich am 16. Juni zum 65. Mal jährt, informiert das OLG am Richard-Wagner-Platz, den Sammler zeigt das Landesmuseum im Prinzenpalais. 1885 wurde der Jurist und Kunstsammler in Oldenburg geboren. Hier verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens und machte sich einen Namen als Verfechter der künstlerischen Moderne... Doch mit den politischen Erfolgen der Nazis 1932 in Oldenburg endete Beyersdorffs Engagement zwangsläufig. 'So wurde auch die Oldenburger Kunstvereinigung zur Offenlegung ihrer Mitgliederlisten gezwungen, um ideologisch Andersgesinnte, Förderer der ‚Kunst der Verfallszeit‘ und ‚Kunstkritiker der Systemzeit‘ ausfindig zu machen'... 'Vor allem jüdische Mitglieder mussten mit Diffamierungen und Verfolgungen rechnen.' So auch Ernst Beyersdorff, der die Nazi-Ideologie zwar ablehnte, aufgrund seiner Position als Landgerichtsrat jedoch politische Zugeständnisse machen musste. Hinzu kam, dass seine Großeltern mütterlicherseits jüdischen Glaubens waren und er somit als 'Halbjude' galt...“

Mehr unter https://www.oldenburger-onlinezeitung.

 

Regionalisierung der Niedersächsischen Beratung gegen Rechtsextremismus -Büro in Oldenburg eröffnet

„Rechte Aktivitäten und Gewalttaten nehmen auch in Niedersachsen in den letzten Jahren dramatisch zu. Betroffene sind oftmals überfordert, wenn sie mit rechtsextremen Haltungen, Aktivitäten und Strukturen konfrontiert werden. Deshalb hat das Landesdemokratiezentrum Hannover in Zusammenarbeit mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen jetzt drei zusätzliche Büros für die 'mobile Beratung gegen Rechtsextremismus-für Demokratie' eröffnet... Das Regionalbüro Nord/ West ist unter der Rufnummer 01573-2883589 oder der Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.“

Mehr unter http://www.ibis-ev.

 

Demokratisch-sozialistische Antifa Oldenburg : Oldenburg von rechtsextremen Stickern überflutet

„Am 11.02.2017 outete sich die Kameradschaft 'Freies Oldenburg' auf Facebook mit einem Post, auf dem Werbung die Sticker gemacht wurde... Es wird auf den faschistischen Onlineshop 'druck18.de' verwiesen... Desweiteren finden sich Sticker von 'fsn-tv'. Bei fsn-tv handelt es sich um ein faschistisches Medienportal...“

Mehr unter https://de-de.facebook.com/DSAntifaOldenburg/

 

Stolperstein in Erinnerung an Oldenburger Kommunisten Jan Gerdes verlegt

Bericht über Jan Gerdes im „Pulverturm“ 2012 siehe

unter stolperstein-in-erinnerung-an-oldenburger-kommunisten/

 

„Buchhaltung und Krankenmord

Zu den hervorstechendsten Merkmalen der Nazi-Gewaltherrschaft gehörten Ausgrenzung und Vernichtung. Das ist vielfach beschrieben worden. Weniger gut erforscht ist, dass es den Machthabern entgegen ihren ideologischen Bekundungen dabei vorwiegend um Bereicherung ging.
Erstmals untersucht ein Autor detailliert, wie ein Krankenmord-Programm dazu diente, Profite zu erwirtschaften. Den Hungermorden in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen und anderen oldenburgischen Anstalten lag ein Bereicherungsplan zugrunde, der bereits 1933 per Landesgesetz beschlossen wurde... Der Auftrag lautete. Gewinne zu erwirtschaften und diese zur Finanzierung der völkischen Kultur, der Energieversorgung und anderer Staatsausgaben einzusetzen. Die Liste der begünstigten Einrichtungen ist lang, und ganz oben steht das Museumsdorf Cloppenburg...

Ingo Harms, Buchhaltung und Krankenmord - Die oldenburgische Anstaltsfürsorge 1932--1948, ISBN: 978-3-8142-2344-5“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau.de/2017/02/13/buchhaltung-und-krankenmord/

 

Farbanschlag auf Gedenkstein für Zwangsarbeiter_innen

"Mal wieder wurde der Gedenkstein für die Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter_innen am Oldenburger Flötenteich beschädigt. Wie die Gruppe antifa.elf berichtete, wurde der Stein 'vermutlich bereits vor einigen Wochen oder gar Monaten (...) mit schwarzer Farbe übergossen'. Der erst am 1. September 2011 auf Initiative von Schüler_innen der IGS Flötenteich installierte Gedenkstein war schon diversen Attacken ausgesetzt.... ...der Flötenteich… direktes Resultat des Zwangsarbeitssystems der Nationalsozialist_innen... Nachdem der Bau einer militärischen Umgehungsstraße vor allem zur Verbindung der Garnisonsstadt Oldenburg mit dem Marinehafen Wilhelmshaven beschlossen worden war, forderte das Oldenburger Stadtbauamt vom Rüstungsministerium die Zuteilung einer großen Gruppe von Zwangsarbeiter_innen als billige Arbeitskräfte. Vom Baubeginn der Straße am 5. März 1940 bis zum Sieg der Alliierten über Deutschland 1945 wurden auf der Großbaustelle mehr als 12 000 Menschen unter unmenschlichen Bedingungen zur Arbeit gezwungen. Der benötigte Bausand wurde damals von den Zwangsarbeiter_innen an der Flötenstraße ausgehoben – die Abbaugrube ist der heutige Flötenteich...“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau.de/2016/12/19/farbanschlag-auf-gedenkstein-fuer-zwangsarbeiter_innen/

 

Kommunalpolitik in Oldenburg – AfD im Stadtrat

„Mit Christoph Brederlow und Lidia Bernhardt sind bei den Kommunalwahlen im September 2016 zwei Kanidat_innen der 'Alternative für Deutschland' in den Stadtrat eingezogen. Die Rechtpopulist_innen sind sowohl bundesweit, als auch kommunal erfolgreich. Zum Einen erhalten sie viele Stimmen und Unterstützung aus der Bevölkerung und zum anderen übernehmen immer mehr andere Parteien ihre Positionen. Bei den Wahlen in Norddeutschland hat beispielsweise die AfD für eine so junge Partei sehr gut abgeschnitten. In den Landtagswahlen dieses Jahr in Mecklenburg Vorpommern kam die AfD sogar auf 20.8%.... Die AfD ist eine durch und durch rechtspopulistische Partei. Sie zeigt sich sexistisch, rassistisch homo- und transphob, will veraltete Rollenbilder festigen und setzt sich für ein wieder erstarkendes Nationalgefühl ein. Auch antisemitische Äußerungen sind von mehreren AfD-Mitgliedern zu hören.... Unsere Aufgabe ist es die Oldenburger Politik zu beobachten und den rechten Tendenzen eine emanzipatorische Politik für alle entgegenzusetzen....“

Mehr unter http://antifaemol.blogsport.eu/2016/12/12/kommunalpolitik-in-oldenburg-afd-im-stadtrat/#more-93

 

„Polit-Kabarett muss sein! Eckhard Radau und Bernd Düring an der Graf Anton Günther“

„Sobald wir uns heutzutage umschauen, fühlen sich Demagogen in aller Welt längst wieder im Aufwind. Unfassbar, wie wenig sie und ihre Anhänger an jenen Zeiten zu bemängeln haben, in denen Millionen von Menschen aufgrund ihrer Religion, Lebensweise oder aus politischen Gründen drangsaliert und ermordet wurden. Und das angesichts eines barbarischen Dritten Reichs, in dem Kritik an Staat und System nicht nur unerwünscht war, sondern den Bürgern Denunziation, Verhaftung, Folter und Tod im Handumdrehen einbringen konnte. Wehret den Anfängen, beschwören Künstler und Kabarettisten im Lande zu Recht ihr Publikum. … Mal erinnern die zwei an die Großen unter den Dichtern und Denkern und Komponisten wie Kästner, Tucholsky, Holländer und Co, ... Und immer wieder widmet das Duo dem Kabarett in der Zeit des Nationalsozialismus jenen 'KaZett und Kabarett: Widerworte in brauner Zeit' genannten Schwerpunkt. Als Zuhörer könnten wir verblüfft sein, wenn Radau und Düring uns in diesem Programm mal wieder daran erinnern, dass ein vorausschauender Kritiker wie Erich Kästner den Nationalsozialismus bereits 1932 mit seinem 'Marschliedchen' kritisierte...“

Mehr unter http://www.diabolo-mox.de/

 

Demokratisch-sozialistische Antifa Oldenburg: Barnstedt in ARD-Doku

"In der ARD-Dokumentation "Das braune Netzwerk" kommt die die Holocaustleugnerin Imke Barnstedt vor...“

Mehr unter https://www.facebook.com/DSAntifaOldenburg/

 

„Oldenburger Holocaustleugnerin betritt wieder die Bühne

Im Juni 2015 verkündete die Oldenburger Schauspielerin, Diseuse, Neonazi-Funktionärin und Holocaustleugnerin Imke Barnstedt das Ende ihres Kleinsttheaters 'Berliner Zimmer', welches sie knapp zehn Jahre in ihrer Wohnung in der Roggemannstraße 31 betrieb. Vorausgegangen war eine längere öffentliche Debatte um die Positionen und politischen Aktivitäten der 74 Jährigen, an dessen Ende wohl auch für die NWZ, die Stadtverwaltung und das Oldenburger Tourismus Marketing deutlich wurde, dass es sich bei der von ihnen zuvor hofierten musikalischen Dame um eine faschistische Agitatorin handelt... Die Wahlerfolge der nationalistischen AfD und finanzielle Interessen scheinen Barnstedt nun jedoch motiviert zu haben, wieder die Öffentlichkeit und ein geneigtes Publikum zu suchen. Schon im Mai veröffentlichte sie auf ihrer Internetseite ein Video, in welchem sie den Text 'Zensur in Deutschland findet nicht statt, aber das Verbieten' des ehemaligen SS-Obersturmführer der Waffen-SS, NPD-Sympathisanten und rechten Kabarettisten Gerd Knabe rezipierte. Dieses wollte sie als ihren Beitrag zum 8. Mai, also den Tag der Befreiung vom Nazifaschismus, verstanden wissen...“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau.de/2016/12/16/oldenburger-holocaustleugnerin-betritt-wieder-die-buehne/

 

Eine anonyme Rundum-Anklage gegen Die Linke Oldenburg

Vorwürfe - Verschwörungstheorien, Antisemitismus, Kumpanei mit russischer Politik und Staatspropaganda, Antiamerikanismus... - gegen die Linke/ Stadtverband Oldenburg und eine kurze Erwiderung von Andreas Hollweg finden sich

unter http://ferne-welten.com/?p=418

 

"Rufmord - Die Antisemitismus-Kampagne gegen links": „Redeausschnitte...

...(4 Teile) aus dem Vortrag von Wolfgang Gehrcke, stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag und außenpolitischer Sprecher, am Donnerstag, 05. Januar 2017 im Gesellschaftshaus Meyer, Nadorster Str. 120....“

Mehr unter http://www.die-linke-oldenburg.de/

 

Wahlanalyse und Diskussion über Umgang mit der AFD

„Ihr findet hier eine umfassende Analyse der Wahl aus antifaschistischer Perspektive, in der auch aufgezeigt wird, wie sich diese drei Parteien das gleiche Wähler*innenklientel teilen (S. 2). Danke an die antifa11. Wie wir weiterhin mit den neuen Nazis umgehen sollten, hat die Oldenburger Rundschau in einer Zusammenfassung der Debatte der letzten Monate in der analyse&kritik dargestellt. Auch diesen Text findet ihr hier (S. 6)...“

Mehr unter http://www.alhambra.de/zeitung/

 

Ingo Harms – Buchhaltung und Krankenmord

„Zu den hervorstechendsten Merkmalen der Nazi-Gewaltherrschaft gehörten Ausgrenzung und Vernichtung. Das ist vielfach beschrieben worden. Weniger gut erforscht ist, dass es den Machthabern entgegen ihren ideologischen Bekundungen dabei vorwiegend um Bereicherung ging. Erstmals untersucht ein Autor detailliert, wie ein Krankenmord-Programm dazu diente, Profite zu erwirtschaften. Den Hungermorden in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen und anderen oldenburgischen Anstalten lag ein Bereicherungsplan zugrunde, der bereits 1933 per Landesgesetz beschlossen wurde. Während die Patienten in den Anstalten verhungerten, wurde aus dem eingesparten Pflegegeld ein umfangreiches Grund- und Anlagevermögen gebildet...“

Mehr unter http://www.alhambra.de/zeitung/

„Der Apfel fällt nicht weit vom Pferd

Das Haus Oldenburg und die Nazis: Eine schrecklich braune Familie Nikolaus von Oldenburg wollte im Vernichtungskrieg von Wehrmacht und SS seinen Clan bereichern. Seine Enkelin ist die AfD-Hardlinerin Beatrix von…“ Link zu taz.de

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Zur Oldenburger BDS-Debatte

"Im Mai dieses Jahres wurde eine Werbeveranstaltung für die internationale antiisraelische Kampagne 'BDS – Boycott, Divestment and Sanctions' (deutsch: Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen) durch ein Zusammenwirken verschiedener Oldenburger Gruppen sowie einem Ratsmitglied der Linkspartei verhindert. Für sie wie für viele andere war vor allem die Nähe von Boykottaufrufen gegen israelische Waren zur Nazi-Parole »Kauft nicht bei Juden!« unerträglich. Vor einigen Wochen hat nun Christoph Glanz, der Oldenburger Vertreter und wohl einzige örtliche Aktivist der BDS-Kampagne, unter dem Titel »Palästina/Israel: Unrecht dokumentieren und Gerechtigkeit einfordern – in Oldenburg nicht möglich?« einen Artikel verfasst, in welchem er ...“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau.de/2016/11/29/zur-oldenburger-bds-debatte/

 

Demokratisch-sozialistische Antifa Oldenburg: „Start des schriftlichen Hauptsacheverfahrens im Fall Rihl/Glanz

Im Zuge des Oldenburger Antisemitismus-Streits zwischen der Oldenburger SPD-Stadträtin Sara Rihl und dem Oldenburger Lehrer Christoph beginnt das schriftliche Hauptsachverfahren.
In diesem soll geklärt werden, ob Frau Rihl Herrn Glanz, aufgrund seiner Mitgliedschaft und seiner Aktivitäten in der vielfach kritisierten BDS-Kampagne als 'bekannten Antisemiten' bezeichnen darf... 'Unserer Meinung nach muss sich der Mandant von Rechtsanwalt Adler als Sprecher für BDS auch deren Positionen anrechnen lassen.' so Ratsfrau Rihl zum anstehenden Verfahren. Gegen BDS (Boycott, Divestment and Sanctions), die Organisation für die Herr Glanz spricht, gibt es in vielen Ländern wie Frankreich, Großbritannien und den USA Resolutionen, Richtlinien und Gesetze. Auch viele deutsche Politiker*innen äußern sich kritisch gegen die Organisation.
So fordert auch Gitta Connemann, stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe, BDS zu stoppen. Sie hält BDS für 'Antisemitismus pur'....“

Mehr unter https://de-de.facebook.com/DSAntifaOldenburg/

 

Oldenburger Rundschau: „Wie umgehen mit der AfD? Eine Zusammenfassung linker Debatten

Seit Frühjahr sind in der Zeitung analyse&kritik mehrere Artikel erschienen, die sich mit linken Strategien gegen die AfD beschäftigen. Die Kernaussagen dieser Artikel fassen wir hier mal in aller Kürze zusammen. Linke Aktivist_innen in Niedersachsen stehen jetzt nach der Kommunalwahl in vielen Gemeinden ganz konkret vor der Frage des Umgangs mit AfD & Co, vielleicht lassen sich hier Ansatzpunkte für weiteres Handeln finden? Zunächst eine Gegenüberstellung der Kernaussagen zweier Artikel: Julia Meier vom Netzwerk Marx21 betont die Notwendigkeit einer breiten Front gegen die AfD, während Sebastian Friedrich vor der Gefahr der Absorbierung linker Positionen in breiten Bündnissen warnt. So hält Friedrich die radikale Linke derzeit für zu schwach, um innerhalb eines Blockes aus (vermeintlich) linken Teilen der etablierten Parteien und eigener Gruppierungen eine starke eigenständige Position einzunehmen. ...Julia Meier vom Netzwerk Marx21 setzt dagegen beim Kampf gegen die AfD auf eine 'ernsthafte Einheitsfront', die das Ziel hat, den neofaschistischen Flügel der AfD 'zu isolieren, bevor er zu stark wird'. Für sie gibt es keinen 'eigentlichen Kern der AfD, sondern divergierende Gruppierungen'...“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau.de/2016/10/02/wie-umgehen-mit-der-afd-eine-zusammenfassung-linker-debatten/

 

Die Kommunalwahl in Oldenburg aus antifaschistischer Perspektive

"Auch in Oldenburg hat sich die gesamtgesellschaftlich zunehmende völkische Menschenfeindlichkeit im Wahlergebnis widergespiegelt... Die völkisch-nationalistische 'Alternative für Deutschland' (AfD) kam aus dem Stand auf 4,71 % der Stimmen... Die AfD trat aber nur in vier von sechs Wahlkreisen an... Doch auch in den vier Wahlbereichen entfielen insgesamt 9.768 Stimmen auf die AfD... Genug, um künftig mit den beiden Vertreter*innen Lidia Bernhardt und dem Studenten Christoph Brederlow im Oldenburger Stadtrat vertreten zu sein... Die AfD-Abspaltung ALFA entsendet mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Oldenburger AfD, Dr. Hans Hermann Schreier, künftig einen Vertreter in den Stadtrat der kreisfreien Stadt, gewählt von 1.978 Stimmen. Das entspricht einem Gesamtergebnis von 1,91%... Besonders starke Ergebnisse konnte die AfD in den Stadtteilen Krusenbusch und Kreyenbrück einfahren. Im Wahlbezirk 514 'Grundschule Krusenbusch' erreichte die AfD für Oldenburg überdurchschnittliche 15,34 %. In den Wahlbezirken in Kreyenbrück erlangte die AfD bis zu 14,30 % der Stimmen...Trotz spürbarer antifaschistischer Erfolge bleibt auch festzustellen, dass in Oldenburg mehr als 7% der Wähler*innen ihre Kreuze bei Parteien AfD, ALFA und NPD gemacht haben...“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau.de/2016/09/28/die-kommunalwahl-in-oldenburg-aus-antifaschistischer-perspektive/

 

Feindbild Israel

„Die AfD hat seit Wochen einen handfesten Antisemitismusstreit. Ausgelöst wurde er durch antisemitische Schriften des mittlerweile zurückgetretenen AfD-Landtagsabgeordneten von Baden Württemberg Wolfgang Gedeon. Sofort hatte sich auch der Chefredakteur der Monatszeitschrift Compact in diese Angelegenheit zu Wort gemeldet... ergriff er Partei für Gedeon... Diese Parteinahme von Compact ist nicht verwunderlich, wenn man ein kürzlich im Verlag Edition Assemblage unter dem Titel 'Im Feindbild vereint' erschienenes Buch zur Grundlage nimmt. Auf knapp 100 Seiten untersuchen die Sozialwissenschaftler Kevin Culina und Jonas Fedders den Stellenwert des Antisemitismus bei dem Monatsmagazin Compact....“ „Der Vorstand der AfD Oldenburg-Ammerland In diesem Artikel geht es um die führenden Akteure des lokalen AfD-Kreisverbands und ihre Verbindungen in das neonazistische Milieu...“ Aus: Alhambra-Zeitung/Sommer 16.

Mehr unter http://www.alhambra.de/zeitung/

 

„Die GEW ist eine demokratische und antirassistische Organisation“

„Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ist eine demokratische und antirassistische Organisation. Sie lehnt einen Boykott Israels und antisemitische Positionen ab. Die GEW bekämpft menschenverachtende, entwürdigende, geschichtsverfälschende Auffassungen, wo immer sie kann. Dennoch passierte uns folgendes: In der aktuellen Ausgabe unserer PaedOl (#99) gibt es einen Artikel des Kollegen Chr. Glanz, der uns sehr viel scharfe Kritik, erboste Rückmeldungen und einiges Kopfzerbrechen bescherte. Mit der Veröffentlichung dieses Artikels aus dem Umfeld der sogenannten „BDS-Kampagne“ haben wir einen großen Fehler gemacht... Wir werden in Kürze eine Sonderausgabe unserer Kreisverbands-Zeitung PaedOl mit den Gegendarstellungen, Reaktionen und LeserInnen-Briefen zu dem Artikel veröffentlichen...“

Mehr unter http://oldenburg.gewweserems.de/2016/09/die-gew-ist-eine-demokratische-und-antirassistische-organisation-2/

Dieser Artikel ist inzwischen von der GEW-Seite entfernt worden. Stattdessen findet sich dort folgender Hinweis:

GEW: Artikel der nicht veröffentlichten PaedOL 99

„Die GEW Oldenburg-Stadt plante für September 2016 eine Ausgabe der PaedOL mit Schwerpunktsetzung auf Aktivitäten mit und für geflüchtete Kinder und Jugendliche an Oldenburger Schulen. Der GEW-Kreisvorstand beschloss, die schon gedruckte Zeitschrift nicht auszuliefern, weil ein Aufsatz zum Thema: 'Palästina/Israel: Unrecht dokumentieren und Gerechtigkeit einfordern – in Oldenburg nicht möglich?' schon vor Veröffentlichung Anlass zu schweren Anfeindungen des Autors und der GEW Oldenburg-Stadt geführt hatten; die GEW Oldenburg-Stadt plant dazu die Herausgabe einer kommentierten Dokumentation in der nächsten PaedOL. Damit deswegen die übrigen Artikel der nicht ausgelieferten PaedOL 99 nicht untergehen, dokumentieren wir sie hier auf unserer Homepage...“

Mehr unter http://oldenburg.gewweserems.de/2016/10/artikel-der-nicht-veroeffentlichten-paedol-99/

 

Artikel von Christoph Glanz für die PaedOl siehe http://bit.ly/glanz-original

Offener Brief der Oldenburger Arbeitsgemeinschaft der Deutsch-Israelischen Gesellschaft/ Vors. Dr. Klaus Thörner siehe 

http://bds-kampagne.de/wp-content/uploads/2016/08/DIG-Oldenburg_Offener-Brief-an-die-GEW-Oldenburg_Artikel-CG.pdf

 

Partei Die Linke: „Kampagne gegen Israel-Kritiker Christoph Glanz

In der NWZ vom 12.10.16 stand ein Artikel über den Israel-Kritiker Christoph Glanz und einen Artikel, den er für die Oldenburger GEW-Zeitung Päd-OL geschrieben hatte. Wegen dieses Artikels wurde dann auf Druck der deutsch-israelischen Gesellschaft  die schon gedruckte Ausgabe der Zeitung wieder eingestampft. Der Oldenburger Lehrer Christoph Glanz musste sich wegen dieses Artikels sogar vor der Schulbehörde rechtfertigen. In der Online-Ausgabe der NWZ ist ein Link auf den nicht veröffentlichten Artikel enthalten, so dass man  sich jetzt selbst eine Meinung bilden kann... Das Landgericht Oldenburg hat der neu gewählten SPD-Ratsfrau Sara Rihl per Versämnisurteil verboten, Christoph Glanz als einen 'bekannen Antisemiten' zu bezeichnen. Dagegen hat ihre Anwältin mehrere Rechtsmittel eingelegt...“

Mehr unter http://www.die-linke-oldenburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1793:kampagne-gegen-israel-kritiker-chrstoph-glanz&catid=39:allgemein

 

Die NPD und ihr taktisches Verhältnis zur „Lügenpresse“

„Unter 'besorgten Bürger*innen', Rassist*innen und Neonazis ist es derzeit Mode, sich über die sogenannte 'Lügenpresse' zu beschweren. So hält es auch die Oldenburger NPD... Konsequent ist die Oldenburger Neonazipartei dabei jedoch nicht. Wenn Meldungen in das eigene Konzept passen, werden sie für bare Münze genommen und fleißig in sozialen Netzwerken geteilt. 'Lügenpresse' gilt also nur, wenn es in das eigene Bild passt....“

Mehr unter http://antifaelf.blogsport.de/2016/07/14/die-npd-und-ihr-taktisches-verhaeltnis-zur-luegenpresse/#more-90

 

Weitere Infos zu NPD Oldenburg durch antifaelf:

„NPD Oldenburg pfeift aus dem letzten Loch – und äußert sich antisemitisch+++'Aktionsgruppe Weser/Ems' mit klassischer Nazipropaganda+++Lokale Beteiligung am 'TDDZ' in Dortmund+++Antisemitischer BDS-Vortrag im stillen Kämmerlein+++Protest gegen Diether Dehm+++Die AfD und ihr 'Mut zur Wahrheit'+++Neonazis zu Gast bei der AfD in Wiesmoor....

NPD Oldenburg pfeift aus dem letzten Loch – und äußert sich antisemitisch:

Anfang Mai fand die Jahreshauptversammlung des NPD-Unterbezirks Oldenburg statt. Bereits im Vorfeld kündigte der langjährige Vorsitzende Eckhard Aden aus dem Stadtteil Ofenerdiek an, nicht mehr für ein Amt im Vorstand des Unterbezirks kandidieren zu wollen. Szenebeobachter*innen vermuten, dass Aden sich statt dessen voll auf die Kameradschaftsprojekte „Freies Oldenburg“ und „Aktionsgruppe Weser/Ems“ (siehe unten) konzentrieren will. Eventuell spielen auch Gedanken um ein mögliches NPD-Verbot eine Rolle....“

Mehr unter http://antifaelf.blogsport.de/2016/06/16/kurz-notiert-9/#more-89

 

"Was geschah mit unseren Angehörigen?

Diese Frage stellen sich inzwischen Verwandte, Enkel und auch Urenkel. Es gab sie, diese unbekannten Vorfahren, über deren Leben ein trauriges, aber absolutes Schweigen in den Familien herrschte. Die Nachkommen sollten auf keinen Fall erfahren, dass es in der Familie einen sog. Geisteskranken oder gar einen 'Verrückten' gab... Die NS-Zeit wirkt nach. Diese Kinder sind jetzt erwachsen und irgendwann kommen diese alten Geschichten wieder ins Bewusstsein.... Sie wollen mehr über den Verbleib Ihres Angehörigen wissen? Ein Medizinhistoriker und ein Psychiater aus unserem Kreis haben Zugang zu den Krankenakten der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt und erforschen auf Anfrage die Geschichte Ihres Angehörigen. Anschließend erhalten Sie einen umfassenden Bericht über das Leben und auch das Sterben Ihres Verwandten....“

Mehr unter http://gedenkkreis.de/

 

„Ein gezielter Anschlag auf das jüdische Leben in Oldenburg

Vier Oldenburger Neonazis, die am 23. November 2013 acht Grabsteine und die Trauerkapelle des jüdischen Friedhofs an der Dedestraße in Oldenburg mit Hakenkreuzen und der Aufschrift »Jude« beschmiert hatten, wurden Mitte April diesen Jahres vom Amtsgericht Oldenburg verurteilt... 'Selbst die letzte Ruhe soll keine sein. Die Verwüstung der Friedhöfe ist keine Ausschreitung des Antisemitismus, sie ist er selbst,' schrieben Max Horkheimer und Theodor W. Adorno in ihrem Text 'Elemente des Antisemitismus'. Und die ungebrochene Kontinuität des deutschen Antisemitismus...“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau.de/2016/06/05/ein-gezielter-anschlag-auf-das-juedische-leben-in-oldenburg/

 

„Ein Aufrechter ist gegangen

Am 31. Mai ist der Oldenburger Zeithistoriker und Kommunist Hans-Peter Klausch im Alter von 61 Jahren verstorben. Sein Forschungsschwerpunkt war die Aufarbeitung des deutschen Faschismus mit seinen personellen Kontinuitäten in der Bundesrepublik, der antifaschistische Widerstand in den Konzentrationslagern sowie die Geschichte und Kultur des Judentums im westlichen Niedersachsen.“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau.de/2016/06/06/ein-aufrechter-ist-gegangen/

 

„Zur Notwendigkeit der Erinnerung – Über das Gedenken in Esterwegen

Anlässlich des Tages der Befreiung vom Faschismus fand am Samstag, den 7. Mai auf dem Friedhof Bockhorst/Esterwegen eine von der 'deutsch-niederländische Initiative 8. Mai' organisierte Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der 'Emslandlager' statt. 1.315 Verstorbene der Strafgefangenenlager Börgermoor, Aschendorfermoor, Brual-Rhede, Walchum, Neusustrum, Oberlangen und Esterwegen sind hier begraben, die während der Zeit des Nationalsozialismus aus politischen Gründen und als Straf- und Kriegsgefangene inhaftiert wurden... Die fehlenden Zeitzeug_innen hinterlassen eine Lücke in der Erinnerung an die Verbrechen des deutschen Faschismus – und dennoch wurde an der Veranstaltung deutlich, dass es ein Gedenken auch ohne sie geben muss und geben wird. So war es Christel Pieper, Tochter eines ehemaligen Moorsoldaten, die über ihren Vater erzählte, der als politischer Häftling bis 1934 im Straflager Börgermoor und von 1939 – 1945 im KZ Sachsenhausen und KZ Flossenbürg inhaftiert war...“

Mehr unter https://www.oldenburger-rundschau.de/2016/05/22/zur-notwendigkeit-der-erinnerung-gedenkveranstaltung-in-esterwegen/

 

Gedenken an den 3. Mai 1945 – Tag der Befreiung in Oldenburg

„Vor 71 Jahren, am 3. Mai 1945, kapitulierte Oldenburg vor den anrückenden alliierten... Truppen. Für die Verfolgten und Gegner*innen des Naziregimes war dies der Tag ihrer Befreiung von der Barbarei des Nationalsozialismus in Oldenburg. Um an diesen Tag denen durch die Nazis verfolgten und ermordeten Menschen zu gedenken, versammelten sich Antifaschist*innen vor dem PFL in der Peterstrasse und legten Rosen an die Gedenkwand für die ermordeten jüdischen Bürger*innen und auf das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus und machten mit Flyern und Transparenten auf diesen historischen Tag aufmerksam.“

Mehr unter http://antifaelf.blogsport.de/2016/05/03/3-mai-1945-tag-der-befreiung-in-oldenburg/#more-85

 

„Sie sind wieder da: Reißwölfe in Oldenburg gesichtet - Vom Selbstverständnis zeithistorischer Forschung in einer deutschen Provinz“

Der Medizin-Historiker Ingo Harms blickt zurück – Verweigerung von Akteneinsicht und Reißwölfe begleiten seinen Weg.

Sein beeindruckender Bericht zeigt, als wie aktuell die Institutionen die Aufdeckung der Hungermord- und Sterilisationsverbrechen der NS-Zeit im Oldenburger Land heute noch empfinden, deren Vorgänger sie zu verantworten haben.

Mehr in der Alhambra-Zeitung vom Dezember 2015 unter http://www.alhambra.de/zeitung/

 

Broschüre „Der frühe Aufstieg des Nationalsozialismus in Oldenburg“...

… nach einem Vortrag von Dr. Klaus Thörner steht Schulen in Oldenburg und "umzu" kostenfrei (ohne Porto und Verpackung) in Klassensatzstärke zur Verfügung. Gegen eine Spende ist sie frei zugänglich.

Bestellungen unter http://www.fluchtmuseum.de/veroeffentlichungen

 

Recherche und Film zum NS-Strafprozess in Oldenburg vor 50 Jahren

Farschid Ali Zahedi und Dr. Rolf Rickhey berichten über einen Strafprozess in Oldenburg vor 50 Jahren, der NS-Verbrechen aufgearbeitet hat. Rickhey war einer der damaligen Richter. Artikel der Oldenburger Onlinezeitung von Katrin Zempel-Bley

unter http://oldenburger-onlinezeitung.de/oldenburg/geschichte/werkstattfilm-ns-prozess-6767.html

 

70 Tage in Niedersachsen - in den letzten Kriegswochen

Die Befreiung bereits vor Augen, fielen den Massakern und Todesmärschen in den letzten Tagen des Krieges Hunderttausende KZ-Häftlinge, Kriegs- und Strafgefangene, Zwangsarbeiter und andere Verfolgte des NS-Regimes zum Opfer – überall im damaligen Deutschen Reich, insbesondere aber auch auf dem Gebiet des heutigen Niedersachsens. Anfang Februar erscheint das Buch „70 Tage Gewalt, Mord, Befreiung. Das Kriegsende 1945 in Niedersachsen“ herausgegeben im Auftrag der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten von Jens-Christian Wagner.

Mehr unter http://gedenkkreis.de/

 

Keine Weihnachtsgeschichte

Auf der Seite des Gedenkkreises Wehnen findet sich ein Link zu einem Interview, welches Dr. Ingo Harms mit der Regionalzeitung des Weserkuriers „Die Norddeutsche“ zur Frage geführt hat: Wussten die Ärzte aus der Umgebung von Oldenburg/Wehnen was sie taten, als sie die Patienten in die damalige Heil- und Pflegeanstalt Wehnen einwiesen?

Mehr unter http://gedenkkreis.de/